Freitag, 2. Januar 2026

Sonderzug, Gänsehaut und fünf Tore Glückseligkeit – Eislöwen erobern Mannheim!

Was für ein Start ins neue Jahr. Was für ein Abend. Was für eine Mannschaft. Über 800 von uns machten sich mit dem Sonderzug auf den Weg von Dresden nach Mannheim – bewaffnet mit Schals, Fahnen, heiseren Stimmen und diesem unerschütterlichen Glauben daran, dass unsere Eislöwen heute etwas Großes vorhaben. Schon auf der Fahrt lag Magie in der Luft. Und als wir die SAP Arena betraten, war klar: Heute gehört Mannheim uns.

Trotz einiger Ausfälle – Granz weiterhin verletzt, Fox, Sykora, Pischoff, Krüger und Postel nicht dabei – standen unsere Löwen bereit. Mit Yogan, Karlsson und Korte zurück im Line-up und Jussi Olkinuora im Tor spürte man: Diese Truppe will kämpfen. Diese Truppe will siegen.

Und genau so begann es. Die erste Torchance gehörte uns – ein erstes Raunen ging durch den Gästeblock. Kurz darauf Olkinuora mit einer Monster-Parade, die uns alle aufspringen ließ. Und dann dieser Moment in der 7. Minute: Hendreschke mit dem Zuckerpass, David Suvanto eiskalt vor dem Tor – TOOOOOOR für Dresden! Der Gästeblock explodierte. Mannheim verstummte.

Der Ausgleich im Powerplay der Adler (Solow, 12.) tat weh, klar. Aber unsere Jungs steckten das weg wie echte Playoff-Krieger. Und kurz vor der Pause dann dieser erneute Stich ins Mannheimer Herz: C. J. Suess trifft – 2:1 für unsere Eislöwen. Ekstase. Gänsehaut. Bierduschen.

Als Greco früh im zweiten Drittel ausglich, drohte das Spiel zu kippen. Doch diese Mannschaft hat Charakter. Alec McCrea antwortete nur Sekunden später – 3:2 für Dresden. Der Gästeblock tobte, die Trommeln hämmerten, die Kehlen brannten.

Dann Powerplay für uns – und wieder dieser magische Moment: Rourke Chartier netzt ein! 4:2! Wir lagen uns in den Armen, völlig egal, ob man sich kannte oder nicht. Wir waren eine Familie. Eine schwarz-gelbe Wand aus purer Leidenschaft.

Mannheim warf alles nach vorn. Doch Jussi Olkinuora spielte wie eine finnische Mauer. Strafen, Druck, leere Halle – nichts brachte unsere Löwen aus dem Takt. Wir schrien jede Unterzahl weg, wir blockten imaginär jeden Schuss mit.

Und dann: 3:30 vor Schluss, Mannheim ohne Goalie. Der Moment, auf den wir alle warteten.

Travis Turnbull. Unser Kapitän. Unser Leader.

Leeres Tor. Schuss. 5:2. AUS. VORBEI. EISLÖWEN-SIEG!

Der Gästeblock bebte. Fremde lagen sich in den Armen. Tränen flossen. Stimmen versagten. Und irgendwo zwischen Trommelrhythmus und „ESC! ESC!“-Rufen wussten wir: Diesen Abend vergessen wir nie.

Fazit aus dem Gästeblock

Das war mehr als ein Auswärtssieg. Das war ein Statement. Für den Zusammenhalt. Für den Glauben. Für diese unglaubliche Reise unserer Eislöwen.

Danke, Jungs. Danke für diesen Abend. Danke für dieses Gefühl.

Wir sind Dresden. Wir sind die Eislöwen. 

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