Freitag, 20. Februar 2026

Regionalliga-Team im Pre-Playoff-Fieber

Heute ist es endlich so weit: Unser ESC Dresden empfängt um 20:00 Uhr die Chemnitz Crashers zum ersten von zwei Pre-Playoff-Spielen – und das vor heimischer Kulisse in der Joynext Arena.

Die Ausgangslage ist klar: Unsere Jungs wollen von der ersten Sekunde an ein Ausrufezeichen setzen. Mit Leidenschaft, Kampfgeist und der Unterstützung von den Rängen soll der Grundstein für den Einzug in die nächste Runde gelegt werden. 

Leicht wird diese Aufgabe nicht – doch die bisherigen Duelle in dieser Saison haben eindrucksvoll bewiesen, dass wir gegen Chemnitz absolut mithalten können.

Gerade in solchen Spielen entscheidet oft nicht nur das Geschehen auf dem Eis, sondern auch die Energie von den Tribünen. Deshalb gilt: Volle Power von der ersten bis zur letzten Minute! Jeder Zuruf, jeder Applaus und jede Trommel kann den entscheidenden Unterschied machen.

Der Eintritt erfolgt über eine freiwillige Spende von 5 Euro, mit der ihr unsere Mannschaft direkt unterstützt – eine kleine Geste mit großer Wirkung.

Also: Kommt vorbei, füllt die Arena und zeigt, was es heißt, ein echter Eislöwen-Fan zu sein. Wir zählen auf euch! 

Ein Ausflug mit Fahne, Freunden und Eishockey: Unser Tag in Liberec

Der Spieltag begann für einen Teil unserer Reisegruppe ganz entspannt: Um 14:00 Uhr traf sich das „Team Auto“ bei Robert zu Kaffee und guter Laune. Das „Team Zug“ hingegen kam direkt von der Arbeit – entsprechend wach und leicht hyperaktiv. Die Anreise verlief bei beiden Gruppen reibungslos und ohne besondere Vorkommnisse.

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Nachdem wir uns wiedergefunden hatten, nutzten wir die Zeit vor dem Spiel für einen Abstecher in eine Bowlingbar. Dort war schnell klar: Der Spaß stand an diesem Tag mindestens genauso im Vordergrund wie das Eishockey.

In der Halle angekommen, wurde direkt die Fahne gehisst und für das leibliche Wohl gesorgt  – beste Voraussetzungen also für einen stimmungsvollen Hockeyabend.

Der Spielverlauf: 

1. Drittel
Liberec erwischte den besseren Start und erzielte früh das erste Tor. Danach überließen sie den Eislöwen zunächst das Spielgeschehen, bevor sie ab etwa der 10. Minute wieder aktiver wurden.

2. Drittel
Dresden kam mit viel Schwung aus der Kabine und belohnte sich mit dem Anschlusstreffer. Die Eislöwen wirkten in dieser Phase präsenter und griffiger. Nach einem Powerplay für Liberec erhöhte der Gastgeber jedoch auf 1:3. Ein anschließendes vierminütiges Überzahlspiel blieb leider ungenutzt.

3. Drittel
Das Schlussdrittel gestaltete sich recht munter, mit Chancen auf beiden Seiten. Insgesamt machte Liberec jedoch den etwas abgeklärteren Eindruck. Am Ende verfolgten 3.542 Zuschauer die Partie.

Fazit

Wir waren mit sieben Leuten vor Ort, genossen die gemeinsame Zeit und hatten – unabhängig vom Ergebnis – einfach einen richtig schönen Tag.

Dieser Spielbericht wurde von einem Fanclub-Mitglied verfasst und spiegelt seine persönliche Sicht auf den Spieltag wider.

Donnerstag, 19. Februar 2026

Letzter Härtetest in Böhmen: Eislöwen zu Gast bei den Weißen Tigern

Das zweite und zugleich letzte Testspiel unserer Dresdner Eislöwen während der Olympiapause steht am heutigen Donnerstag auf dem Programm. Zum Abschluss der spielfreien Zeit reisen unsere Cracks über die Grenze nach Tschechien und treten beim HC Bílí Tygři Liberec an.

Es ist bereits der zweite Vergleich binnen weniger Tage mit einem tschechischen Erstligisten. Am vergangenen Samstag konnten die Eislöwen in Litvínov einen überzeugenden 4:2-Erfolg einfahren. In Liberec wartet jedoch ein deutlich anderes Kaliber: Die Weißen Tiger rangieren mit starken 87 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und haben die Playoffs fest im Visier. Entsprechend anspruchsvoll dürfte dieser Härtetest für unser Team werden.

Für die Eislöwen selbst geht es in den verbleibenden Ligaspielen nach der Pause vor allem darum, Haltung zu zeigen und das eigene Gesicht zu wahren. Der Kader befindet sich im Umbruch: Drei Spieler haben das Rudel bereits verlassen, während zwei junge Talente aktuell nachlizenziert werden und in Liberec möglicherweise bereits ihre Chance erhalten.

Auch wir machen uns auf den Weg, nehmen den kurzen Trip über die Grenze auf uns und reisen mit Zug und Auto an. Die Vorfreude ist groß – auf einen intensiven, stimmungsvollen Eishockey-Abend und einen weiteren spannenden Gradmesser für unsere Eislöwen. 

Mittwoch, 18. Februar 2026

Bitteres Viertelfinal-Aus: Slowakei beendet deutschen Medaillentraum

Die olympische Reise unserer DEB-Cracks ist am Nachmittag jäh beendet worden. Im Viertelfinale der Olympische Winterspiele setzte es gegen die Slowakei eine deutliche und am Ende auch verdiente 2:6-Niederlage. Trotz prominenter Unterstützung aus der NHL war in der kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit nicht das zu formen, was es für ein Weiterkommen gebraucht hätte: eine echte Einheit auf dem Eis.

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Dabei ließ der erste Spielabschnitt noch nichts von dem erahnen, was folgen sollte. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, Chancen gab es hüben wie drüben. Erst kurz vor der ersten Pause schlug die Slowakei zu: Pavol Regenda hielt clever die Kelle in einen Schussversuch und lenkte zum 1:0 ein – ein Wirkungstreffer zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Mit Beginn des zweiten Drittels wollte Deutschland neue Akzente setzen, doch die gefährlicheren Aktionen kamen weiterhin von den Slowaken. Eric Černák prüfte mit einem Schuss von der blauen Linie, ehe Milos Kelemen in der 25. Minute auf 2:0 erhöhte. Hoffnung keimte kurz auf, als Marc Michaelis im direkten Gegenzug das 1:2 auf der Kelle hatte – doch statt Anschlusstreffer folgte der nächste Rückschlag. Deutschland stand zu offen, die Slowakei nutzte das eiskalt aus und erhöhte nur 33 Sekunden später auf 3:0. Das deutsche Team taumelte, suchte den Weg zurück ins Spiel, fand ihn aber nicht. Dvorský stellte per Konter sogar auf 4:0. Immerhin sorgte Lukas Reichel noch vor der zweiten Pause mit dem 1:4 für ein kleines Lebenszeichen – die Hypothek für den Schlussabschnitt blieb dennoch gewaltig.

Und auch im letzten Drittel ließen die Slowaken nicht locker. Regenda schnürte mit dem 5:1 direkt nach Wiederbeginn seinen Doppelpack, spätestens da waren die Messen gelesen. Deutschland erspielte sich zwar noch Möglichkeiten, mehr als ein Powerplay-Treffer von Frederik Tiffels zum 2:5 sprang jedoch nicht mehr heraus. Als Philipp Grubauer zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers das Eis verließ, setzte Tomáš Tatar mit dem Empty-Net-Tor den Schlusspunkt zum 6:2.

Unterm Strich steht eine krachende Niederlage einer deutschen Mannschaft, die so gerne um eine Medaille gespielt hätte. Der Wille war da, der Traum auch – doch am Ende fehlte genau das, was auf diesem Niveau den Unterschied macht: ein eingeschworenes Team, das in den entscheidenden Momenten füreinander einsteht.

Auf dem Weg ins Halbfinale: DEB-Team fordert die Slowakei

Bei den Olympischen Spiele geht es Schlag auf Schlag. Nachdem sich unsere deutsche Nationalmannschaft am gestrigen Dienstag eindrucksvoll für das Viertelfinale qualifiziert hat, wartet bereits heute die nächste große Herausforderung. Erneut tritt Deutschland zur Mittagsstunde an – diesmal gegen die Slowakei.

Die Slowaken sicherten sich als Gruppenerster der Gruppe B direkt das Ticket für das Viertelfinale. Einem starken 4:1-Erfolg über Finnland ließen sie einen knappen 3:2-Sieg gegen Gastgeber Italien folgen. Zwar setzte es zum Abschluss der Vorrunde eine 3:5-Niederlage gegen Schweden, doch Platz eins und eine kurze Verschnaufpause reichten dennoch für den direkten Einzug in die K.o.-Runde.

Die Cracks des Deutscher Eishockey-Bund mussten hingegen den Umweg über die Qualifikationsrunde gehen. Das scheint der Mannschaft jedoch keinen Abbruch zu tun – im Gegenteil: Nach dem gestrigen Auftritt darf sich das Team durchaus berechtigte Hoffnungen auf den Halbfinaleinzug machen. Voraussetzung dafür ist, dass die DEB-Auswahl dort weitermacht, wo sie gestern aufgehört hat: mit Leidenschaft, Tempo und mannschaftlicher Geschlossenheit.

Das Duell gegen die Slowakei verspricht ein intensives und hochklassiges Viertelfinale zu werden. Wir drücken fest die Daumen, dass unsere Nationalmannschaft den nächsten Schritt gehen und weiter olympische Geschichte schreiben kann.

Dienstag, 17. Februar 2026

Abschied mit Stolz – und dem Mut nach vorn

Die Dresdner Eislöwen und unser Kapitän Travis Turnbull gehen ab sofort getrennte Wege. Eine Entscheidung, die Fragen aufwirft – und Emotionen. Denn Turnbull war mehr als ein Spieler: Er war Stimme, Vorbild und Herz der Kabine. In 123 Pflichtspielen hat er Spuren hinterlassen, auf dem Eis wie daneben.

Unvergesslich bleibt vor allem der gemeinsame Triumph: die DEL2-Meisterschaft, die ihn für immer mit unserer Geschichte verbindet. Jetzt schlägt er ein neues Kapitel auf und wechselt zum ESV Kaufbeuren in die DEL2.

Abschiede tun weh – gerade, wenn sie Größe haben. Doch wir danken für Leidenschaft, Führungsstärke und Momente, die bleiben. Mit Respekt blicken wir zurück. Mit Entschlossenheit schauen wir nach vorn.


Souveräner Auftritt: DEB-Cracks lassen Frankreich keine Chance und ziehen ins Viertelfinale ein

Was für ein Nachmittag für alle deutschen Eishockeyfans – und natürlich auch für uns Anhänger der Dresdner Eislöwen. Das DEB-Team steht im Viertelfinale der Olympische Winterspiele! Mit einem hochverdienten 5:1-Erfolg gegen Frankreich lösten die deutschen Cracks am Dienstagnachmittag das Ticket für die Runde der letzten acht – dort wartet bereits Slowakei.

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Von Beginn an ließ das Team von Deutscher Eishockey-Bund keinen Zweifel daran, wer Herr im Haus ist. Fabio Wagner, der sein 100. Länderspiel absolvierte, holte früh eine Überzahl heraus – und diese nutzte Leon Draisaitl eiskalt zur verdienten 1:0-Führung. Deutschland blieb am Drücker, setzte die Franzosen immer wieder unter Druck und belohnte sich erneut: Frederik Tiffels erzwang den Scheibengewinn und traf mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck zum 2:0.

Auch danach spielte fast nur eine Mannschaft. In der nächsten Überzahl scheiterte Tim Stützle noch knapp, machte es aber kurz darauf als Vorbereiter besser: Sein feines Zuspiel verwertete John-Jason Peterka freistehend zum 3:0. Ein Start nach Maß – und eine klare Ansage an den Gegner.

Mit der komfortablen Führung im Rücken nahm Deutschland im zweiten Drittel etwas Tempo raus, was Frankreich besser ins Spiel kommen ließ. Der Anschlusstreffer zum 1:3 fiel allerdings eher unglücklich: Moritz Seider fälschte einen Schuss von Bellemare unhaltbar für Philipp Grubauer ab. Wirklich spannend wurde es trotzdem nicht. Deutschland blieb ruhig, hatte durch Michaels und Peterka sogar Chancen, den alten Abstand schnell wiederherzustellen.

Zu Beginn des Schlussdrittels sorgte eine dicke Möglichkeit durch Bozon noch einmal kurz für Aufregung – doch sie wirkte wie ein Weckruf. Die DEB-Cracks übernahmen wieder klar das Kommando. Zwar verpasste Peterka zunächst seinen zweiten Treffer, doch in Überzahl schlug Joshua Samanski zum 4:1 zu. Lucas Reichel hatte anschließend Pech mit einem Pfostenschuss, ehe Deutschland auch zwei Unterzahlsituationen souverän überstand.

Den Schlusspunkt setzte Nico Sturm: In der letzten Minute traf er ins verwaiste französische Tor und machte den deutlichen 5:1-Sieg perfekt. Fazit aus Fansicht: eine reife, konzentrierte Leistung – und ein absolut verdienter Einzug ins Viertelfinale. So darf es gern weitergehen! 

Alles oder nichts: DEB-Team kämpft gegen Frankreich ums Viertelfinale

Jetzt wird es ernst bei den Olympischen Winterspielen: Die KO-Phase beginnt! Am heutigen Dienstag fallen die letzten vier Entscheidungen über den Einzug ins Viertelfinale – und mittendrin unsere deutsche Nationalmannschaft. Zur Mittagsstunde geht es für die DEB-Auswahl in der Qualifikationsrunde gegen Frankreich um alles oder nichts.

Die Franzosen beendeten ihre Vorrundengruppe zwar punktlos auf dem letzten Platz, doch dieser Umstand sollte nicht zur Selbstzufriedenheit verleiten. Mit Kanada, der Schweiz und Tschechien hatte Frankreich ein extrem starkes Teilnehmerfeld erwischt. Die Ergebnisse fielen deutlich aus: ein 0:4 gegen die Schweiz, ein 3:6 gegen Tschechien und zuletzt eine herbe 2:10-Niederlage gegen Kanada. Auf dem Papier ist Deutschland klarer Favorit – unterschätzen darf man diesen Gegner aber keinesfalls.

Für das DEB-Team geht es nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie gegen Lettland und die USA auch um eine sportliche Reaktion. Ziel ist klar: ein überzeugender Auftritt und der Sprung ins Viertelfinale. Dort wartet bereits die Slowakei, die sich dank ihrer Platzierung in der Vorrunde direkt für die Runde der letzten Acht qualifizieren konnte.

Doch wie kamen diese Paarungen überhaupt zustande? Nach Abschluss der Vorrunde wurde eine Setzliste erstellt. Die drei Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite erhielten die Plätze 1 bis 4 und waren automatisch für das Viertelfinale qualifiziert. Alle übrigen Teams wurden entsprechend ihrer Platzierung auf die Ränge dahinter gesetzt und müssen nun den Umweg über die Qualifikationsrunde gehen.

Die Setzliste im Überblick:
Kanada (1), USA (2), Slowakei (3), Finnland (4), Schweiz (5), Deutschland (6), Schweden (7), Tschechien (8), Dänemark (9), Lettland (10), Frankreich (11), Italien (12)

Für das deutsche Team heißt es nun: Fokus, Tempo und Leidenschaft – dann sollte der Einzug ins Viertelfinale gelingen.

Montag, 16. Februar 2026

Acht Tore, breite Brust: Eislöwen schießen sich warm für die Pre-Playoffs

Was für ein Sonntagnachmittag im heimischen Eisstadion! Die Regionalliga-Cracks vom Eissportclub Dresden haben das letzte Hauptrundenspiel vor den Playoffs eindrucksvoll für sich entschieden und die favorisierten Luchse Lauterbach mit 8:5 nach Hause geschickt. Ein Sieg, der genau zur richtigen Zeit kommt – und eine perfekte Einstimmung auf die anstehenden Pre-Playoff-Duelle gegen die Chemnitz Crashers.

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Schon früh zeigte unsere Mannschaft, dass sie sich vor den Hessen nicht verstecken will. Mit Tempo, Einsatz und jeder Menge Offensivdrang erspielte sich der ESC immer wieder Vorteile – und belohnte sich am Ende mit acht Treffern. Allen voran Richard Zerbst, der mit vier Toren einen Sahnetag erwischte. Dazu trafen Maxim Rebizov doppelt sowie Christian Freitag und Timur Sedleckij-Razin jeweils einmal. Acht Tore gegen einen Playoff-Kandidaten – das fühlt sich verdammt gut an.

Dieser Heimsieg dürfte dem Team nochmal einen ordentlichen Schub Selbstvertrauen geben. Wenn es gelingt, diese Leistung zu konservieren, muss sich der ESC in den anstehenden Duellen mit Chemnitz definitiv nicht verstecken. Chancenlos sind wir ganz sicher nicht.

Und so laufen die Pre-Playoffs ab: In Hin- und Rückspiel wird der Teilnehmer am Playoff-Halbfinale ermittelt. Das Hinspiel steigt am Freitag, den 20. Februar 2026, ab 20 Uhr in der JOYNEXT Arena. Keine 24 Stunden später folgt am Samstag ab 18:30 Uhr das Rückspiel im Chemnitzer Küchwald. 

Lehrstunde gegen die USA - jetzt wartet Frankreich!

Der Vorrundenabschluss bei Olympia hatte es für unsere DEB-Cracks in sich. Am Sonntagabend setzte es gegen die bärenstarken USA eine deutliche 1:5-Niederlage. Am Dienstag geht es nun in der Qualifikationsrunde um den Einzug ins Viertelfinale – Gegner ist Frankreich.

Dabei begann die Partie gegen die US-Boys durchaus ordentlich. Deutschland hielt im ersten Drittel gut dagegen, stand defensiv stabil und ließ wenig zu. Als sich viele schon mit einem torlosen ersten Abschnitt angefreundet hatten, schlug es dann doch noch ein: Zach Werenski traf kurz vor der Pause zum 1:0 für die USA – ein echter Nackenschlag.

Der zweite Abschnitt startete mit einer guten Gelegenheit für das Team des Deutscher Eishockey-Bund, doch das Powerplay blieb ungenutzt. Auf der anderen Seite zeigten die USA, wie es geht: Auston Matthews nutzte sein Powerplay eiskalt zum 2:0. Deutschland kämpfte, blieb engagiert, doch die Amerikaner agierten insgesamt zielstrebiger und konsequenter. Noch vor der zweiten Pause erhöhte Brock Faber auf 3:0.

Im Schlussdrittel ließen die US-Stars dann keine Zweifel mehr aufkommen. Erst verpasste Tim Stützle knapp den Anschlusstreffer, im direkten Gegenzug stellte Tage Thompson auf 4:0. Spätestens da war klar: Das Spiel ist entschieden. Matthews schnürte mit seinem zweiten Treffer des Abends sogar noch den Doppelpack zum 5:0. Acht Minuten vor dem Ende sorgte Stützle mit dem Treffer zum 1:5 immerhin noch für den verdienten Ehrentreffer.

Sonntag, 15. Februar 2026

DEB-Team fordert Olympiafavorit USA heraus

Am heutigen Abend steigt für unsere DEB-Cracks das letzte und zugleich wohl schwerste Vorrundenspiel des olympischen Eishockeyturniers. Ab 21:10 Uhr geht es gegen den großen Turnierfavoriten USA.

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Den Amerikanern würde bereits ein Punkt zum sicheren Gruppensieg reichen – doch danach sieht es eher nicht aus. Mit einem souveränen 5:1-Erfolg gegen Lettland und einem offensivstarken 6:3-Sieg gegen Dänemark haben die US-Boys bislang eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum sie ganz oben auf der Favoritenliste stehen.

Für unser Deutschland heißt es nach der gestrigen Niederlage gegen Lettland: Mund abputzen, Fokus hochfahren und eine klare Reaktion zeigen. Auch wenn der direkte Einzug ins Viertelfinale wohl außer Reichweite liegt, kann ein mutiger Auftritt gegen die USA wichtiges Selbstvertrauen liefern – denn aller Voraussicht nach geht es bereits übermorgen in der Qualifikationsrunde um das begehrte Ticket für die K.o.-Phase.