Ein großes Dankeschön an den Kegelverein Löbau für die tolle Gastfreundschaft und Bewirtung!
Ein großes Dankeschön an den Kegelverein Löbau für die tolle Gastfreundschaft und Bewirtung!
Die Ausgangslage nach der 0:3-Niederlage vom Freitag war klar, doch Aufgeben kam für unsere Eislöwen nicht infrage. Man wollte den Favoriten noch einmal ins Wanken bringen – und wie! Im Rückspiel im Chemnitzer Eissportzentrum Küchwald legten unsere Cracks einen Traumstart hin. Gerade einmal 138 Sekunden waren gespielt, als Richard Zerbst und Pascal Bartels eine 2:0-Führung auf die Anzeigetafel zauberten. Das 0:3 aus dem Hinspiel war damit fast egalisiert – Wahnsinn!
Die Crashers meldeten sich zwar schnell zurück und verkürzten durch Böttcher, doch auch darauf hatten unsere Jungs sofort die passende Antwort parat. Christian Freitag stellte auf 3:1 – keine sieben Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Ein Start, wie man ihn sich als Fan nur erträumen kann.
In der Folge wurde es ruppiger, Strafen auf beiden Seiten prägten das Spiel. Kurz vor Ende des ersten Drittels nutzten die Hausherren eine Überzahl zum 2:3-Anschluss, doch der Traum lebte weiter. Auch im zweiten Abschnitt arbeiteten unsere Eislöwen unermüdlich an der Überraschung. Dieses Mal schlugen sie selbst im Powerplay zu: Maik Rausendorf traf zum 4:2, mit diesem Spielstand ging es ins letzte Drittel.
Bis zur 50. Spielminute hielt die Führung – das Halbfinale war greifbar nah. Doch eine Strafe gegen Roger Gründel brachte die Wende. Chemnitz nutzte das folgende Powerplay zum 3:4, wenig später fiel auch noch der Ausgleich. Der Kraftakt forderte nun seinen Tribut.
In den letzten sechs Minuten warfen unsere Cracks noch einmal alles nach vorne. Mit gezogenem Goalie versuchte man das Wunder zu erzwingen, doch am Ende hatten die Crashers das letzte Wort. Stiegler traf ins verwaiste Tor und besiegelte das Saisonende.
Vor knapp 700 Zuschauern verabschieden sich unsere Eislöwen erhobenen Hauptes aus den Pre-Playoffs. Diese Mannschaft kann stolz auf sich sein – und wir als Fans sind es auch. Danke für eine leidenschaftliche und starke Saison 2025/26!
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Im ersten Halbfinale lieferte der amtierende Olympiasieger Finnland dem Team Kanada über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch. Lange Zeit sah sogar alles nach einer Verlängerung aus. Doch der Reihe nach: Durch Treffer von Mikko Rantanen und Erik Haula führten die Finnen nach 24 Minuten überraschend mit 2:0 – die Sensation lag in der Luft.
Die Ahornblätter fanden jedoch noch im zweiten Drittel den Weg zum Anschlusstreffer und erhöhten im Schlussabschnitt den Druck spürbar. Neun Minuten vor dem Ende sorgte Shea Theodore für den 2:2-Ausgleich, ehe Nathan MacKinnon in der Schlussminute die kanadische Aufholjagd mit dem umjubelten 3:2-Siegtreffer krönte.
Das zweite Halbfinale entwickelte sich dagegen zu einer klaren Angelegenheit. Die US-Boys führten bereits nach dem ersten Drittel durch Treffer von Dylan Larkin und Tage Thompson mit 2:0. Ein Doppelschlag von Jack Hughes und Jack Eichel (33.) sorgte Mitte der Partie früh für die Vorentscheidung. Hughes legte noch im zweiten Drittel seinen zweiten Treffer zum 5:0 nach.
Im Schlussabschnitt gelang der Slowakei lediglich Ergebniskosmetik: Juraj Slafkovsky (45.) und Pavol Regenda (54.) verkürzten zwischenzeitlich, ehe Brady Tkachuk mit dem sechsten US-Treffer den Schlusspunkt setzte.
Am Samstag (ab 20:40 Uhr) kämpfen Finnland und die Slowakei um die Bronzemedaille. Am Sonntagnachmittag (ab 14:10 Uhr) folgt dann das mit Hochspannung erwartete Endspiel – ein Klassiker, der seinem Namen gerecht wird: Kanada gegen die USA.
Vor etwas mehr als 200 Zuschauern in der JOYNEXT Arena entwickelte sich von Beginn an ein intensives, leidenschaftliches Playoff-Spiel. Beide Teams agierten hochkonzentriert, die Defensivreihen standen sicher – und vor allem die Torhüter auf beiden Seiten erwischten einen Sahnetag. Folgerichtig blieb das erste Drittel torlos.
Ab Mitte des zweiten Abschnitts kippte das Momentum langsam in Richtung der Gäste. Die Crashers schnürten unsere Dresdner Eislöwen phasenweise im eigenen Drittel ein. Lange stemmten sich unsere Jungs dagegen – doch fünf Sekunden vor der zweiten Pause war es dann passiert: Lucas Böttcher nutzte eine der wenigen Lücken und brachte Chemnitz in Führung. Ein bitterer Zeitpunkt.
Auch im Schlussdrittel blieb die Partie offen und spannend. Die Eislöwen hielten dagegen, kämpften um jeden Zentimeter Eis. Am Ende zeigte sich jedoch die gnadenlose Effizienz der Gäste: Treffer in der 50. und 54. Minute sorgten für den 0:3-Endstand und einen komfortablen Vorsprung der Chemnitzer für das Rückspiel.
Trotz der Niederlage gibt es keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Unsere Eislöwen haben gezeigt, dass sie mithalten können. Klar ist aber auch: Im Rückspiel im Küchwald braucht es offensiv ein, zwei Schippen mehr, um noch einmal ein gewichtiges Wort im Kampf um den Halbfinaleinzug mitzureden. Mit Leidenschaft, Mut und hoffentlich lautstarker Unterstützung von den Rängen soll die drohende Sommerpause noch einmal hinausgezögert werden.
Und ganz egal, wie es ausgeht: Diese Regionalliga-Saison kann sich sehen lassen. Jetzt heißt es noch einmal alles reinwerfen – für unsere Farben und den Verein
Gerade in solchen Spielen entscheidet oft nicht nur das Geschehen auf dem Eis, sondern auch die Energie von den Tribünen. Deshalb gilt: Volle Power von der ersten bis zur letzten Minute! Jeder Zuruf, jeder Applaus und jede Trommel kann den entscheidenden Unterschied machen.
Der Eintritt erfolgt über eine freiwillige Spende von 5 Euro, mit der ihr unsere Mannschaft direkt unterstützt – eine kleine Geste mit großer Wirkung.
Also: Kommt vorbei, füllt die Arena und zeigt, was es heißt, ein echter Eislöwen-Fan zu sein. Wir zählen auf euch!
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Nachdem wir uns wiedergefunden hatten, nutzten wir die Zeit vor dem Spiel für einen Abstecher in eine Bowlingbar. Dort war schnell klar: Der Spaß stand an diesem Tag mindestens genauso im Vordergrund wie das Eishockey.
In der Halle angekommen, wurde direkt die Fahne gehisst und für das leibliche Wohl gesorgt – beste Voraussetzungen also für einen stimmungsvollen Hockeyabend.
Der Spielverlauf:
Wir waren mit sieben Leuten vor Ort, genossen die gemeinsame Zeit und hatten – unabhängig vom Ergebnis – einfach einen richtig schönen Tag.
Dieser Spielbericht wurde von einem Fanclub-Mitglied verfasst und spiegelt seine persönliche Sicht auf den Spieltag wider.
Es ist bereits der zweite Vergleich binnen weniger Tage mit einem tschechischen Erstligisten. Am vergangenen Samstag konnten die Eislöwen in Litvínov einen überzeugenden 4:2-Erfolg einfahren. In Liberec wartet jedoch ein deutlich anderes Kaliber: Die Weißen Tiger rangieren mit starken 87 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und haben die Playoffs fest im Visier. Entsprechend anspruchsvoll dürfte dieser Härtetest für unser Team werden.
Für die Eislöwen selbst geht es in den verbleibenden Ligaspielen nach der Pause vor allem darum, Haltung zu zeigen und das eigene Gesicht zu wahren. Der Kader befindet sich im Umbruch: Drei Spieler haben das Rudel bereits verlassen, während zwei junge Talente aktuell nachlizenziert werden und in Liberec möglicherweise bereits ihre Chance erhalten.
Auch wir machen uns auf den Weg, nehmen den kurzen Trip über die Grenze auf uns und reisen mit Zug und Auto an. Die Vorfreude ist groß – auf einen intensiven, stimmungsvollen Eishockey-Abend und einen weiteren spannenden Gradmesser für unsere Eislöwen.
Die olympische Reise unserer DEB-Cracks ist am Nachmittag jäh beendet worden. Im Viertelfinale der Olympische Winterspiele setzte es gegen die Slowakei eine deutliche und am Ende auch verdiente 2:6-Niederlage. Trotz prominenter Unterstützung aus der NHL war in der kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit nicht das zu formen, was es für ein Weiterkommen gebraucht hätte: eine echte Einheit auf dem Eis.
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Dabei ließ der erste Spielabschnitt noch nichts von dem erahnen, was folgen sollte. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, Chancen gab es hüben wie drüben. Erst kurz vor der ersten Pause schlug die Slowakei zu: Pavol Regenda hielt clever die Kelle in einen Schussversuch und lenkte zum 1:0 ein – ein Wirkungstreffer zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
Mit Beginn des zweiten Drittels wollte Deutschland neue Akzente setzen, doch die gefährlicheren Aktionen kamen weiterhin von den Slowaken. Eric Černák prüfte mit einem Schuss von der blauen Linie, ehe Milos Kelemen in der 25. Minute auf 2:0 erhöhte. Hoffnung keimte kurz auf, als Marc Michaelis im direkten Gegenzug das 1:2 auf der Kelle hatte – doch statt Anschlusstreffer folgte der nächste Rückschlag. Deutschland stand zu offen, die Slowakei nutzte das eiskalt aus und erhöhte nur 33 Sekunden später auf 3:0. Das deutsche Team taumelte, suchte den Weg zurück ins Spiel, fand ihn aber nicht. Dvorský stellte per Konter sogar auf 4:0. Immerhin sorgte Lukas Reichel noch vor der zweiten Pause mit dem 1:4 für ein kleines Lebenszeichen – die Hypothek für den Schlussabschnitt blieb dennoch gewaltig.
Und auch im letzten Drittel ließen die Slowaken nicht locker. Regenda schnürte mit dem 5:1 direkt nach Wiederbeginn seinen Doppelpack, spätestens da waren die Messen gelesen. Deutschland erspielte sich zwar noch Möglichkeiten, mehr als ein Powerplay-Treffer von Frederik Tiffels zum 2:5 sprang jedoch nicht mehr heraus. Als Philipp Grubauer zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers das Eis verließ, setzte Tomáš Tatar mit dem Empty-Net-Tor den Schlusspunkt zum 6:2.
Unterm Strich steht eine krachende Niederlage einer deutschen Mannschaft, die so gerne um eine Medaille gespielt hätte. Der Wille war da, der Traum auch – doch am Ende fehlte genau das, was auf diesem Niveau den Unterschied macht: ein eingeschworenes Team, das in den entscheidenden Momenten füreinander einsteht.
Die Slowaken sicherten sich als Gruppenerster der Gruppe B direkt das Ticket für das Viertelfinale. Einem starken 4:1-Erfolg über Finnland ließen sie einen knappen 3:2-Sieg gegen Gastgeber Italien folgen. Zwar setzte es zum Abschluss der Vorrunde eine 3:5-Niederlage gegen Schweden, doch Platz eins und eine kurze Verschnaufpause reichten dennoch für den direkten Einzug in die K.o.-Runde.
Die Cracks des Deutscher Eishockey-Bund mussten hingegen den Umweg über die Qualifikationsrunde gehen. Das scheint der Mannschaft jedoch keinen Abbruch zu tun – im Gegenteil: Nach dem gestrigen Auftritt darf sich das Team durchaus berechtigte Hoffnungen auf den Halbfinaleinzug machen. Voraussetzung dafür ist, dass die DEB-Auswahl dort weitermacht, wo sie gestern aufgehört hat: mit Leidenschaft, Tempo und mannschaftlicher Geschlossenheit.
Das Duell gegen die Slowakei verspricht ein intensives und hochklassiges Viertelfinale zu werden. Wir drücken fest die Daumen, dass unsere Nationalmannschaft den nächsten Schritt gehen und weiter olympische Geschichte schreiben kann.
Unvergesslich bleibt vor allem der gemeinsame Triumph: die DEL2-Meisterschaft, die ihn für immer mit unserer Geschichte verbindet. Jetzt schlägt er ein neues Kapitel auf und wechselt zum ESV Kaufbeuren in die DEL2.
Abschiede tun weh – gerade, wenn sie Größe haben. Doch wir danken für Leidenschaft, Führungsstärke und Momente, die bleiben. Mit Respekt blicken wir zurück. Mit Entschlossenheit schauen wir nach vorn.
Was für ein Nachmittag für alle deutschen Eishockeyfans – und natürlich auch für uns Anhänger der Dresdner Eislöwen. Das DEB-Team steht im Viertelfinale der Olympische Winterspiele! Mit einem hochverdienten 5:1-Erfolg gegen Frankreich lösten die deutschen Cracks am Dienstagnachmittag das Ticket für die Runde der letzten acht – dort wartet bereits Slowakei.
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Von Beginn an ließ das Team von Deutscher Eishockey-Bund keinen Zweifel daran, wer Herr im Haus ist. Fabio Wagner, der sein 100. Länderspiel absolvierte, holte früh eine Überzahl heraus – und diese nutzte Leon Draisaitl eiskalt zur verdienten 1:0-Führung. Deutschland blieb am Drücker, setzte die Franzosen immer wieder unter Druck und belohnte sich erneut: Frederik Tiffels erzwang den Scheibengewinn und traf mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck zum 2:0.
Auch danach spielte fast nur eine Mannschaft. In der nächsten Überzahl scheiterte Tim Stützle noch knapp, machte es aber kurz darauf als Vorbereiter besser: Sein feines Zuspiel verwertete John-Jason Peterka freistehend zum 3:0. Ein Start nach Maß – und eine klare Ansage an den Gegner.
Mit der komfortablen Führung im Rücken nahm Deutschland im zweiten Drittel etwas Tempo raus, was Frankreich besser ins Spiel kommen ließ. Der Anschlusstreffer zum 1:3 fiel allerdings eher unglücklich: Moritz Seider fälschte einen Schuss von Bellemare unhaltbar für Philipp Grubauer ab. Wirklich spannend wurde es trotzdem nicht. Deutschland blieb ruhig, hatte durch Michaels und Peterka sogar Chancen, den alten Abstand schnell wiederherzustellen.
Zu Beginn des Schlussdrittels sorgte eine dicke Möglichkeit durch Bozon noch einmal kurz für Aufregung – doch sie wirkte wie ein Weckruf. Die DEB-Cracks übernahmen wieder klar das Kommando. Zwar verpasste Peterka zunächst seinen zweiten Treffer, doch in Überzahl schlug Joshua Samanski zum 4:1 zu. Lucas Reichel hatte anschließend Pech mit einem Pfostenschuss, ehe Deutschland auch zwei Unterzahlsituationen souverän überstand.
Den Schlusspunkt setzte Nico Sturm: In der letzten Minute traf er ins verwaiste französische Tor und machte den deutlichen 5:1-Sieg perfekt. Fazit aus Fansicht: eine reife, konzentrierte Leistung – und ein absolut verdienter Einzug ins Viertelfinale. So darf es gern weitergehen!