Freitag, 6. Februar 2026

Andrew Yogan verlässt die Eislöwen und wechselt nach Norwegen

Die Dresdner Eislöwen und Andrew Yogan gehen künftig getrennte Wege. Wie der Verein bekanntgab, wurde der Vertrag mit dem US-amerikanischen Stürmer für die laufende Saison einvernehmlich aufgelöst. Yogan setzt die Spielzeit beim norwegischen Erstligisten Stavanger Oilers fort.

Der Angreifer war im Sommer 2024 nach Dresden gewechselt und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft. In seiner ersten Saison hatte Yogan maßgeblichen Anteil am Gewinn der Meisterschaft. Während der Hauptrunde 2024/25 erzielte der 34-Jährige in 37 Spielen 19 Tore und bereitete 24 weitere Treffer vor. Auch in den Playoffs konnte er mit 7 Toren und 12 Assists in 17 Partien offensiv überzeugen.

In der laufenden PENNY DEL-Saison kam Yogan bislang auf 30 Einsätze für die Blau-Weißen. Dabei gelangen ihm 8 Tore sowie 5 Vorlagen.

Wir Fans erinnern uns an Yogans Beitrag zum sportlichen Erfolg der vergangenen Spielzeit und wünschen ihm für seinen weiteren Weg in Stavanger alles Gute.

Donnerstag, 5. Februar 2026

Gelungene Generalprobe: DEB-Team gewinnt Testspiel in Bozen mit 4:3

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den letzten Härtetest vor dem Start der Olympischen Winterspiele erfolgreich gestaltet. Vor 3.493 Zuschauern in der Sparkassen Arena von Bozen setzte sich das Team von Bundestrainer Harold Kreis mit 4:3 gegen Gastgeber Italien durch. Tobias Rieder, Kai Wissmann, Fabio Wagner und Yasin Ehliz erzielten die Treffer für eine deutsche Mannschaft, die stark begann, zwischendurch aber zittern musste.

Von Beginn an präsentierte sich die DEB-Auswahl spielfreudig und dominant. Nach mehreren guten Chancen belohnte sich Deutschland im ersten Drittel mit einem Doppelschlag: Rieder traf im Powerplay (12.), nur eine Minute später erhöhte Wissmann mit einem Distanzschuss auf 2:0. Auch im zweiten Abschnitt blieb Deutschland zunächst tonangebend. Fabio Wagner vollendete einen sehenswerten Angriff nach Vorlage von Dominik Kahun zum 3:0 (25.). Danach ließ die Konzentration jedoch nach, Italien kam durch Gazley (30.) und ein Überzahltor von Purdeller (40.) zurück ins Spiel.

Im Schlussdrittel geriet Deutschland phasenweise unter Druck, doch erneut war das Powerplay der Schlüssel: Yasin Ehliz verwertete einen Rebound zum wichtigen 4:2 (49.). Trotz weiterer Chancen auf die Entscheidung blieb es spannend, zumal Segafredo fünf Sekunden vor Schluss noch auf 3:4 verkürzte. Am Ende brachte das DEB-Team den knappen Vorsprung über die Zeit – ein wichtiger Sieg mit Licht und Schatten, aber viel Selbstvertrauen im Gepäck für den Olympia-Auftakt am 12. Februar gegen Dänemark.

Mittwoch, 4. Februar 2026

Tariq Hammond verlässt die Dresdner Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen und Verteidiger Tariq Hammond haben sich darauf verständigt, den bis zum Ende der laufenden Saison gültigen Vertrag vorzeitig aufzulösen. Hammond wechselt mit sofortiger Wirkung zur Düsseldorfer EG, bei der er auch für die kommende Spielzeit unter Vertrag steht. 

Ein von den Eislöwen unterbreitetes Angebot für die nächste Saison nahm der Spieler nicht an. Der Wechsel erfolgt daher bereits jetzt. 

Tariq Hammond war Teil der Meistermannschaft von 2025 und bleibt damit ein fester Bestandteil der Vereinsgeschichte. 

Wir bedanken uns für seinen Einsatz im Trikot des Klubs und wünschen ihm für die Zukunft sportlich und persönlich alles Gute.

Auf dem Weg nach Mailand: DEB-Team im Olympia-Modus

Die Olympischen Winterspiele 2026 werfen ihre Schatten voraus – und unsere deutsche Nationalmannschaft ist längst mittendrin im Olympia-Fieber. Seit dem 31. Januar schlägt das DEB-Team seine Zelte im Olympia-Camp in Bozen auf und feilt dort am Feinschliff für das große Turnier.

Der offizielle Startschuss für Deutschland fällt am 12. Februar, wenn es im ersten Gruppenspiel gegen Dänemark geht. Doch bevor es ernst wird, steht heute Abend noch der letzte Härtetest auf dem Programm. In der Sparkassen-Arena von Bozen treffen unsere Jungs um 19:30 Uhr auf Olympia-Gastgeber Italien. Eine Partie, die nicht nur sportlich interessant ist, sondern auch ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Wochen erwartet. Wer nicht live vor Ort ist, kann das Spiel wie gewohnt bei MagentaSport verfolgen.

Schon am morgigen Donnerstag heißt es dann: Koffer packen und ab nach Mailand. Dort bezieht die Mannschaft das olympische Dorf und taucht endgültig in die besondere Atmosphäre der Spiele ein – ein Moment, von dem jeder Eishockeyspieler träumt.

>> Alle Olympia-Artikel  | >> Olympia-Spielplan

Auch wir bleiben natürlich dran: Auf unseren Kanälen begleiten wir das olympische Eishockeyturnier der Männer, liefern Updates, Einschätzungen und die Fanbrille gleich mit dazu. Bis dahin drücken wir unserem DEB-Team alle Daumen – auf erfolgreiche Spiele, starke Auftritte und hoffentlich viele Gänsehautmomente.

Montag, 2. Februar 2026

Mit Herz, Kampf und Overtime-Jubel: Eislöwen sichern Pre-Playoff-Ticket in Niesky

In der Regionalliga Ost haben unsere Eislöwen bereits drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Teilnahme an den Pre-Playoffs ist gesichert. Aktuell rangiert unser Eissportclub Dresden auf Tabellenplatz fünf und würde nach jetzigem Stand auf die Chemnitz Crashers treffen.

>> Regionalliga Ost 

Am vergangenen Samstagabend waren unsere Cracks bei den Tornados Niesky gefordert – und das unter alles andere als idealen Voraussetzungen. Mit einem echten Rumpfkader angetreten, zeigte die Mannschaft dennoch eine leidenschaftliche und kämpferische Vorstellung, die am Ende mit einem 5:4-Sieg nach Overtime belohnt wurde.

Dabei begann die Partie vielversprechend: Dresden ging zunächst in Führung, musste nach dem ersten Drittel aber einen 1:2-Rückstand hinnehmen. Doch im Mittelabschnitt zeigten unsere Jungs Moral. Mit viel Elan, Tempo und Einsatzbereitschaft drehten die Eislöwen die Partie und erspielten sich eine 4:2-Führung.

Mit zunehmender Spieldauer wurde der hohe Kräfteverschleiß allerdings spürbar. Mehrere Strafzeiten auf beiden Seiten brachten Unruhe ins Spiel, und die Gastgeber nutzten ihre zweite Luft konsequent aus. So gelang Niesky der Ausgleich zum 4:4 – die Overtime musste die Entscheidung bringen.

Dort zeigten sich unsere Eislöwen jedoch gieriger, entschlossener und belohnten sich für ihren großen Kampf: Der Treffer zum 5:4 sicherte den umjubelten Zusatzpunkt und einen verdienten Auswärtssieg. Als Torschützen trugen sich Maik Rausendorf und Richard Zerbst (jeweils doppelt) sowie Pascal Bartels in die Statistik ein.

Nach schwierigen Spielzeiten in der Vergangenheit präsentiert sich unsere Mannschaft in dieser Saison deutlich stabiler und hat sich die Teilnahme an der Endrunde absolut verdient. Zum Abschluss der Hauptrunde stehen noch drei Spiele an: Am kommenden Samstag (07.02., 16:15 Uhr) empfangen unsere Cracks die Tornados Niesky auf heimischem Eis, einen Tag später geht es auswärts zu FASS Berlin (08.02., 13:30 Uhr), ehe zum Abschluss die Luchse Lauterbach am 15.02. um 12:00 Uhr in Dresden gastieren.

Die Richtung stimmt – jetzt heißt es: Fokus behalten und mit Rückenwind in die Pre-Playoffs! 

Größer geträumt, hart gelandet – und trotzdem nicht am Ende unserer Reise

Lange war es still. Zu still.

Viele von uns haben auf ein klares Wort aus der Vereinsführung gewartet – auf Einordnung, auf Ehrlichkeit, auf ein Signal. Am vergangenen Donnerstag war es dann so weit: Maik Walsdorf und Jens Baxmann zogen ihr Fazit zur bisherigen DEL-Saison. Ein wichtiger Schritt. Ein notwendiger Schritt. Und ja: ein längst überfälliger.

Auch wenn der Klassenerhalt rechnerisch noch möglich ist, müssen wir uns nichts vormachen. Der Drops ist gelutscht. Der Blick geht zurück in Richtung DEL2. Und das tut weh – vor allem, weil wir alle so sehr gehofft haben, dass dieses Abenteuer länger dauert.

Die Gründe für das sportliche Scheitern sind vielschichtig. Bereits im Sommer warnten Experten davor, dass unsere Mannschaft zu alt und zu langsam für diese Liga sei. Eine unbequeme Wahrheit, die sich bitter bestätigt hat. Lange dauerte es, bis unsere Cracks das Tempo der DEL überhaupt mitgehen konnten. Zu lange. Der Trainerwechsel im November brachte keinen Turnaround – und ehrlich gesagt: Viel mehr war unter diesen Umständen auch kaum möglich. Fehler bei der Vergabe der Spielerlizenzen schnürten dem neuen Coach von Beginn an die Hände ab. Er musste mit dem arbeiten, was da war. Mehr nicht.

Die Trennung von Niklas Sundblad kam möglicherweise zu spät, doch selbst ein früherer Schnitt hätte das grundlegende Problem kaum gelöst. Was allerdings bleibt, ist eine Frage, die viele von uns umtreibt: Wie konnte man vor der Saison ernsthaft von Playoffs sprechen? Das einzig realistische Ziel hätte lauten müssen, mit aller Macht Platz 13 zu erreichen. War es Augenwischerei? Überschätzung? Wir werden es wohl nie erfahren. Ändern lässt es sich ohnehin nicht mehr.

Für die letzten acht Spiele bleibt ein bescheidener, aber ehrlicher Wunsch: noch ein Heimsieg. Ein letzter Moment zum Jubeln. Ein würdevoller Abschied aus der Beletage des deutschen Eishockeys.

Denn ja – die DEL ist anders. Größere Hallen, größere Namen, größere Fanszenen. Und trotzdem: Abseits des Eises haben die Dresdner Eislöwen Eindruck hinterlassen. Wir haben neue Gesichter kennengelernt, Gespräche geführt – zuhause wie auswärts. Und immer wieder kam dasselbe Urteil von gegnerischen Fans: Ihr seid eine Bereicherung für diese Liga. Bleibt drin.
Tja. Das Leben ist kein Wunschkonzert.

Sportlich sind wir den Beweis schuldig geblieben. Aber dieses Jahr war nicht umsonst. Es war lehrreich. Brutal ehrlich. Und vielleicht genau das, was dieser Standort gebraucht hat. Die Vision ist klar: Die Eislöwen wollen sich langfristig in der DEL etablieren. Und dieser Vision folgen wir gern. Denn wer aufhört, groß zu denken, hat im Sport schon verloren.

Wir nehmen die Eindrücke mit zurück in die DEL2. In ein bekanntes Umfeld. Mit der Chance, weiter zu wachsen. Finanziell steht der Standort stabil da, und mit Jens Baxmann haben wir den richtigen Mann an entscheidender Stelle. Die Vertragsverlängerung mit Janick Schwendener ist mehr als nur ein Personalien-Häkchen – sie ist ein Signal. Aufbruch. Neuanfang.

Demut wird unser Begleiter sein in der kommenden Saison. Wir wissen: Die DEL2 ist kein Selbstläufer. Aber sie bietet ehrliches Eishockey, Leidenschaft, Kampf – und es ist keine Schande, Teil dieser Liga zu sein. Doch genauso klar muss sein: Unser Blick geht nach vorn. Und nach oben.

Wir gehören in die DEL. Den Beweis sind wir schuldig geblieben. Also treten wir erneut an. Gemeinsam. Lasst uns positiv nach vorn schauen und unsere Reise fortsetzen – jene Reise, die im März 2024 in den Playdowns von Selb begonnen hat.

Denn eines ist sicher: Diese Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben. 

Mittwoch, 28. Januar 2026

Mehr als ein Torhüter – Schwendi bleibt das Herz der Eislöwen

Es gibt Entscheidungen, die fühlen sich einfach richtig an. In einer Zeit, in der Tabellenstände wehtun, Sorgen schwer auf den Schultern liegen und das Wort Abstieg viel zu oft durch die Köpfe der Fans geistert, setzen die Dresdner Eislöwen ein Zeichen, das tiefer geht als jede Statistik: Janick Schwendener bleibt.

Schwendi geht damit in seine sechste Saison im blau-weißen Trikot – und ehrlich gesagt: Es fühlt sich an, als hätte er nie woanders hingehört. Seit seinem Wechsel zur Spielzeit 2021/2022 steht er nicht nur zwischen den Pfosten, sondern sinnbildlich für das, was wir uns von unseren Eislöwen wünschen: Kampf, Haltung, Identifikation.

Und jetzt ist es offiziell auch in Zahlen gegossen:
173 Einsätze im Tor der Dresdner Eislöwen – kein anderer Goalie stand jemals öfter für unseren Club auf dem Eis. Rekordhalter. Vereinsgeschichte. Schwendi.
Das ist keine Randnotiz. Das ist ein Statement.

Gerade jetzt, wo es sportlich schwierig ist, wo jeder Spieltag Nerven kostet und jede Niederlage schmerzt, zeigt diese Vertragsverlängerung, dass die Eislöwen nicht kopflos reagieren, sondern bewusst handeln. Der neue Vertrag ist ligaunabhängig gültig – und genau das macht ihn so stark. Egal, was kommt: Schwendi geht den Weg mit uns.

Er ist Publikumsliebling, ja. Aber vor allem ist er eine Identifikationsfigur, wie man sie im modernen Eishockey nur noch selten findet. Einer, der bleibt, wenn es unbequem wird. Einer, der Verantwortung übernimmt – auf dem Eis, in der Kabine und für diesen Verein.

Für uns Fans bedeutet diese Nachricht Hoffnung. Nicht die naive, sondern die echte. Die, die sagt: Wir wissen, wer wir sind. Und wir wissen, auf wen wir bauen können.

Danke, Schwendi.
Für jeden Save.
Für jedes Spiel.
Für 173 Mal alles geben – und für alles, was noch kommt.

Dienstag, 27. Januar 2026

Mutig geschnuppert, bitter erstickt – ein weiterer Halt auf der Abschiedstournee

Die Abschiedstournee ging am heutigen Abend weiter, unsere Cracks waren zu Gast beim Favoriten in Ingolstadt. Mangels Alternativen musste dieses Mal das Tablet als Übertragungsgerät herhalten – was sich zumindest im ersten Drittel überraschend lohnen sollte. 

Denn was wir dort sahen, ließ uns verwundert die Augen reiben. Unsere Eislöwen boten dem ERC nicht nur Paroli, sie setzten ihn phasenweise sogar unter Druck. Folgerichtig und keineswegs unverdient gingen wir auch in Führung: Trevor Parkes drosch die Scheibe artistisch aus der Luft in die Maschen. Ein Treffer, der so gar nicht ins erwartbare Drehbuch passen wollte. In der Folge wäre sogar mehr drin gewesen, doch wie so oft spielten wir unsere Angriffe nicht konsequent genug bis zum Ende aus. Ein Aufreger blieb dennoch nicht aus: Austin Ortega wurde unsanft in die Bande genagelt. Dass es in dieser Szene nicht einmal den Versuch eines Videobeweises gab, wundert ehrlicherweise niemanden mehr. Nicht, dass wir allein wegen der Schiedsrichterleistungen chancenlos wären – aber diese Entscheidungen ziehen sich wie ein roter Faden durch diese Spielzeit. Sei es drum.

Im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild dann schlagartig. Ingolstadt erhöhte die Pace, erzielte drei Treffer und riss das Spiel endgültig an sich. Ein Spielverlauf, der inzwischen fast schon zum Markenkern unserer Cracks gehört: Aufbäumen ja, Wende nein.

Auch im Schlussdrittel blieb die große Aufholjagd aus. Zu limitiert in den eigenen Mitteln plätscherte die Zeit dahin. Am Rande sei noch erwähnt, dass es nach einem Check von Johansson auf der Gegenseite dann doch den Videobeweis gab. So viel dazu. Natürlich nur eine Randnotiz – aber eben eine, die diese Saison ziemlich gut widerspiegelt. Ingolstadt legte schließlich noch einen Treffer nach, der 4:1-Endstand war besiegelt und damit ist auch dieses Spiel erzählt.

Nach der Olympiapause gilt es für Mannschaft und Fans nur noch acht Spiele zu überstehen, ehe diese absolut schlecht simulierte Saison endlich ihr Ende findet.

Abschied mit Anlauf – Eislöwen auf letzter Mission vor der Pause

Nur noch neun. Neun Spiele, neun Gelegenheiten, die Abschiedstournee durch die DEL weiterzuführen – heute Abend mit Stopp beim ERC Ingolstadt. Es ist das letzte Punktspiel vor der Olympiapause, bevor alle einmal tief durchatmen dürfen.

Die bisherigen Duelle mit den Schanzern? Eng, kratzig, nichts für schwache Nerven. Beim ersten Gastspiel in Ingolstadt nahmen unsere Cracks immerhin einen Punkt mit – ein kleines Souvenir aus der Fremde.

Erwartungen? Haben wir längst abgegeben. Hoffnung? Die reist trotzdem immer mit. Denn wenn diese Saison eines bewiesen hat, dann das: Die Eislöwen sind nie dann am gefährlichsten, wenn man sie erwartet.

Montag, 26. Januar 2026

Eislöwen-Fans Löbau präsentieren ersten Fan-Puck

Auch wenn es sportlich derzeit nicht rund läuft, bleibt eines unverändert: die Leidenschaft für unsere Dresdner Eislöwen. Blau-weiß ist für viele Fans mehr als nur eine Farbe – es ist ein Bekenntnis. Genau aus diesem Grund haben wir ein neues Fan-Highlight an den Start gebracht.

Ab sofort ist der erste offizielle Eislöwen-Fans-Löbau-Puck erhältlich. Der Puck steht symbolisch für Zusammenhalt, Treue und die Unterstützung des Teams – unabhängig von Tabellenplatz oder Ergebnissen. Ein kleines Stück Eishockey-Herz zum Anfassen.

Der Fan-Puck ist zum Preis von 5 Euro erhältlich und richtet sich an alle, die ihre Verbundenheit zu den Eislöwen zeigen möchten – sei es als Sammlerstück, Deko oder einfach als Zeichen der Unterstützung.


So könnt ihr den Puck bestellen

Interessierte Fans können sich ganz unkompliziert melden:
- per Facebook
- per Instagram
- oder über das Kontaktformular im Blog

Wir freuen sich über jede Anfrage und jeden Unterstützer. Denn eines ist klar:
Egal wie die Saison läuft – unsere Leidenschaft bleibt.

Abschied mit Alleinstellungsmerkmal – Wenn selbst der gegnerische Goalie trifft

Nach der Niederlage am Freitag gegen die Iserlohn Roosters sollten selbst die letzten Optimisten endgültig einen Haken hinter den Traum vom Klassenerhalt gesetzt haben. Die Realität ist angekommen – und damit auch die Erkenntnis: In den letzten zehn Spielen geht es nur noch darum, das Gesicht zu wahren und sich halbwegs anständig aus der DEL zu verabschieden.

Der Auftakt dieser Abschiedstournee führte unsere Cracks – begleitet von erneut zahlreich mitgereisten Eislöwen-Fans – nach Wolfsburg. Fan-technisch sind wir in der DEL definitiv angekommen. Während andere die Liga offenbar unterschätzt haben, liefern wir auf den Rängen konstant Erstliga-Niveau. Auf dem Eis? Nun ja. Man hat mitunter das Gefühl, auch die Mannschaft sehnt das Ende dieser Spielzeit langsam herbei.

Das Spiel bei den Grizzlys Wolfsburg geriet zur Blaupause einer ganzen Saison: Wir spielen ordentlich mit, lassen aber im Abschluss die nötige Konsequenz vermissen – und kassieren irgendwann zwangsläufig das klassische Gegentor. Immerhin: Unsere Cracks fanden eine Antwort. Austin Ortega bewies wieder Torriecher und stellte den Ausgleich in der Autostadt her.

Im zweiten Drittel erhöhten die Hausherren den Druck, und zwei eher ungünstige Gegentreffer später stand es 3:1 für Wolfsburg. Danach schalteten die Grizzlys einen Gang zurück – und siehe da: Die Eislöwen nutzten tatsächlich eine Überzahlsituation. Wieder war es Ortega, der verkürzte. Mit einem knappen Rückstand ging es also ins Schlussdrittel.

Dort zeigten sich unsere Cracks durchaus bemüht, blieben offensiv jedoch nahezu durchgehend harmlos. Die Minuten plätscherten dahin, bis schließlich Geschichte geschrieben wurde – leider nicht die, die man sich einrahmt. Simon Karlsson mit einem harmlosen Schussversuch, der Puck direkt auf Dustin Strahlmeier. Der Wolfsburger Goalie drosch die Scheibe nach vorn, und was dann passierte, konnte man erst kaum glauben: Der Puck trudelte tatsächlich in unser Tor.

Das erste Goalie-Tor der DEL-Geschichte. Herzlichen Glückwunsch – und natürlich gegen uns. Damit dürfte endgültig alles gesehen sein, was diese Saison für uns bereithielt. Die nächste Niederlage war besiegelt und wurde von uns Fans nur noch mit einem kollektiven Schulterzucken quittiert.

Am Dienstag steht in Ingolstadt das letzte Spiel vor der Olympiapause an.
Nur noch neun.