Montag, 16. Februar 2026

Acht Tore, breite Brust: Eislöwen schießen sich warm für die Pre-Playoffs

Was für ein Sonntagnachmittag im heimischen Eisstadion! Die Regionalliga-Cracks vom Eissportclub Dresden haben das letzte Hauptrundenspiel vor den Playoffs eindrucksvoll für sich entschieden und die favorisierten Luchse Lauterbach mit 8:5 nach Hause geschickt. Ein Sieg, der genau zur richtigen Zeit kommt – und eine perfekte Einstimmung auf die anstehenden Pre-Playoff-Duelle gegen die Chemnitz Crashers.

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Schon früh zeigte unsere Mannschaft, dass sie sich vor den Hessen nicht verstecken will. Mit Tempo, Einsatz und jeder Menge Offensivdrang erspielte sich der ESC immer wieder Vorteile – und belohnte sich am Ende mit acht Treffern. Allen voran Richard Zerbst, der mit vier Toren einen Sahnetag erwischte. Dazu trafen Maxim Rebizov doppelt sowie Christian Freitag und Timur Sedleckij-Razin jeweils einmal. Acht Tore gegen einen Playoff-Kandidaten – das fühlt sich verdammt gut an.

Dieser Heimsieg dürfte dem Team nochmal einen ordentlichen Schub Selbstvertrauen geben. Wenn es gelingt, diese Leistung zu konservieren, muss sich der ESC in den anstehenden Duellen mit Chemnitz definitiv nicht verstecken. Chancenlos sind wir ganz sicher nicht.

Und so laufen die Pre-Playoffs ab: In Hin- und Rückspiel wird der Teilnehmer am Playoff-Halbfinale ermittelt. Das Hinspiel steigt am Freitag, den 20. Februar 2026, ab 20 Uhr in der JOYNEXT Arena. Keine 24 Stunden später folgt am Samstag ab 18:30 Uhr das Rückspiel im Chemnitzer Küchwald. 

Lehrstunde gegen die USA - jetzt wartet Frankreich!

Der Vorrundenabschluss bei Olympia hatte es für unsere DEB-Cracks in sich. Am Sonntagabend setzte es gegen die bärenstarken USA eine deutliche 1:5-Niederlage. Am Dienstag geht es nun in der Qualifikationsrunde um den Einzug ins Viertelfinale – Gegner ist Frankreich.

Dabei begann die Partie gegen die US-Boys durchaus ordentlich. Deutschland hielt im ersten Drittel gut dagegen, stand defensiv stabil und ließ wenig zu. Als sich viele schon mit einem torlosen ersten Abschnitt angefreundet hatten, schlug es dann doch noch ein: Zach Werenski traf kurz vor der Pause zum 1:0 für die USA – ein echter Nackenschlag.

Der zweite Abschnitt startete mit einer guten Gelegenheit für das Team des Deutscher Eishockey-Bund, doch das Powerplay blieb ungenutzt. Auf der anderen Seite zeigten die USA, wie es geht: Auston Matthews nutzte sein Powerplay eiskalt zum 2:0. Deutschland kämpfte, blieb engagiert, doch die Amerikaner agierten insgesamt zielstrebiger und konsequenter. Noch vor der zweiten Pause erhöhte Brock Faber auf 3:0.

Im Schlussdrittel ließen die US-Stars dann keine Zweifel mehr aufkommen. Erst verpasste Tim Stützle knapp den Anschlusstreffer, im direkten Gegenzug stellte Tage Thompson auf 4:0. Spätestens da war klar: Das Spiel ist entschieden. Matthews schnürte mit seinem zweiten Treffer des Abends sogar noch den Doppelpack zum 5:0. Acht Minuten vor dem Ende sorgte Stützle mit dem Treffer zum 1:5 immerhin noch für den verdienten Ehrentreffer.

Sonntag, 15. Februar 2026

DEB-Team fordert Olympiafavorit USA heraus

Am heutigen Abend steigt für unsere DEB-Cracks das letzte und zugleich wohl schwerste Vorrundenspiel des olympischen Eishockeyturniers. Ab 21:10 Uhr geht es gegen den großen Turnierfavoriten USA.

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Den Amerikanern würde bereits ein Punkt zum sicheren Gruppensieg reichen – doch danach sieht es eher nicht aus. Mit einem souveränen 5:1-Erfolg gegen Lettland und einem offensivstarken 6:3-Sieg gegen Dänemark haben die US-Boys bislang eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum sie ganz oben auf der Favoritenliste stehen.

Für unser Deutschland heißt es nach der gestrigen Niederlage gegen Lettland: Mund abputzen, Fokus hochfahren und eine klare Reaktion zeigen. Auch wenn der direkte Einzug ins Viertelfinale wohl außer Reichweite liegt, kann ein mutiger Auftritt gegen die USA wichtiges Selbstvertrauen liefern – denn aller Voraussicht nach geht es bereits übermorgen in der Qualifikationsrunde um das begehrte Ticket für die K.o.-Phase. 

Erfolgreicher Test in Tschechien: Eislöwen gewinnen Spiel in Litvínov

Die Dresdner Eislöwen haben am Samstag das erste von zwei Testspielen während der Olympiapause erfolgreich gestaltet. Beim tschechischen Erstligisten HC VERVA Litvinov stand am Ende ein verdienter 4:2-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.

Rund 350 mitgereiste Eislöwen-Fans sorgten für starke Unterstützung auf den Rängen – auch wenn wir selbst diesmal leider nicht vor Ort sein konnten. Es war sogar das erste Spiel der laufenden Saison, das wir weder live in der Halle noch im Stream verfolgt haben. Umso schöner, dass unsere Cracks offenbar von Beginn an hellwach waren.

Die Eislöwen starteten engagiert in die Partie und belohnten sich früh. Travis Turnbull und Tomas Sykora sorgten für eine verdiente 2:0-Führung. Kurz vor der ersten Pausensirene gelang den Gastgebern, die in ihrer Liga ebenfalls das Tabellenende zieren, noch der Anschlusstreffer zum 1:2.

Der Mittelabschnitt war anschließend stark von Strafzeiten geprägt. Der Spielfluss litt auf beiden Seiten, echtes Fünf-gegen-Fünf-Eishockey war Mangelware. Beide Teams überstanden ihre Unterzahlsituationen schadlos – die Eislöwen hatten in Unterzahl sogar das 3:1 auf dem Schläger. Zählbar traf jedoch nur Litvínov, das nach etwas mehr als 30 Minuten zum 2:2 ausgleichen konnte.

Im Schlussdrittel meldeten sich unsere Eislöwen dann eindrucksvoll zurück. Auch eine weitere Unterzahl wurde souverän überstanden, ehe eigene Offensivaktionen wieder für Gefahr sorgten. Rourke Chartier und Tomas Andres nutzten ihre Chancen konsequent und stellten mit ihren Treffern den 4:2-Endstand her.

Wirft man einen Blick auf die Bilder bei Facebook und Instagram, kann man wohl festhalten: Alle Beteiligten – Spieler wie Fans – haben einen gelungenen Eishockey-Nachmittag erlebt.

Am kommenden Donnerstag wartet bereits der nächste Test. Dann treten unsere Eislöwen in Liberec an – und diesmal werden wir als Eislöwen-Fans Löbau auch wieder live in der Halle dabei sein.

Herzschmerz am Valentinstag – DEB-Team verliert Eishockey-Krimi gegen Lettland

Unsere DEB-Cracks bekamen am Valentinstag keinen Love Letter aufs Scoreboard. Im zweiten Vorrundenspiel musste sich die deutsche Nationalmannschaft den effizienteren Letten knapp mit 3:4 geschlagen geben – trotz starkem Auftritt und zahlreicher Chancen.

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Dabei legte Deutschland einen echten Traumstart hin. Lukas Reichel schnappte sich den Puck und vollendete einen Alleingang eiskalt zur frühen 1:0-Führung. Kurz darauf lag sogar das 2:0 in der Luft, doch Leon Draisaitl scheiterte knapp. Nach einer kurzen Verschnaufpause hatte Dominik Kahun aus spitzem Winkel die nächste gute Gelegenheit, während auf der Gegenseite Philipp Grubauer mit einer starken Parade (13.) die Führung festhielt.

Die erste Strafe gegen die DEB-Auswahl im bisherigen Turnierverlauf brachte dann allerdings den Ausgleich. Jonas Müller saß auf der Strafbank, und Dans Locmelis nutzte das Powerplay eiskalt. Doch Deutschland antwortete prompt: Frederik Tiffels fing einen Pass ab, Lukas Kälble verwertete dessen Zuspiel zur verdienten 2:1-Führung. Kurz vor der Pause wurde auch noch Moritz Seider auf dem Weg zum 3:1 unsanft gestoppt – schade.

Der Mittelabschnitt war von vielen Strafen geprägt, doch zunächst hielten sich beide Teams in Unterzahl schadlos. In der 28. Minute musste Deutschland dann sogar eine doppelte Unterzahl überstehen – und diesmal ging das schief. Dans Locmelis bekam zu viel Platz und hämmerte einen Sonntagsschuss unhaltbar ins Kreuzeck. Wieder Ausgleich. Unsere Jungs zeigten Moral, erhöhten den Druck, doch weder Draisaitl im Powerplay noch Tim Stützle mit einem Pfostentreffer hatten Fortune auf ihrer Seite.

Mit dem 2:2 ging es in den Schlussabschnitt – und der hatte es in sich. Deutschland bestimmte Tempo und Spiel, ließ aber reihenweise Chancen liegen. Spätestens bis zur 50. Minute hätte die Führung fallen müssen. Stattdessen folgte die eiskalte Quittung: Eduards Tralmaks traf nach einem Break zum 3:2 für Lettland, nur zwei Minuten später erhöhte Renars Krastenbergs auf 4:2. Das saß.

Doch Aufgeben? Nicht mit diesem Team. Grubauer verließ drei Minuten vor dem Ende sein Tor, Stützle verkürzte prompt auf 3:4 – und der Ausgleich lag noch in der Luft. Der erneute Abschluss von Reichel klatschte jedoch nur an den Außenpfosten. Hockey kann grausam sein.

Am Ende steht eine bittere 3:4-Niederlage gegen abgezockte Letten, die ihre Chancen konsequent nutzten. Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht: Bereits am heutigen Sonntag wartet das letzte Vorrundenspiel gegen die USA.

Samstag, 14. Februar 2026

Testspiel im Zeichen der Olympiapause

Während in Mailand aktuell die Olympischen Winterspiele stattfinden und in der PENNY DEL der Puck ruht, richtet sich der Blick noch einmal bewusst auf unsere Eislöwen. Über die sportliche Lage ist alles gesagt – jetzt geht es darum, die verbleibenden Saisonmomente als das zu nehmen, was sie sind: gemeinsame Highlights. Wir feiern uns, unseren Verein und unseren geliebten Eishockey-Sport.

Die Olympiapause nutzen unsere Dresdner Eislöwen für zwei Testspiele gegen tschechische Erstligisten. Den Auftakt macht heute um 15:30 Uhr die Partie beim HC Verva Litvínov. Mit 53 Punkten stehen auch die Gastgeber in ihrer Liga aktuell am Tabellenende und blicken dem Abstieg in die 2.Liga ins Auge. 

Viele Eislöwen-Fans werden sich heute auf den Weg über die Grenze machen. Euch allen wünschen wir einen schönen Ausflug, lautstarke Unterstützung und natürlich ein tolles Spiel! 

Keine Zeit zum Durchatmen – DEB-Team vor unangenehmer Aufgabe gegen Lettland

Nach dem gelungenen Auftakt am Donnerstag wartet bereits die nächste Herausforderung auf unsere Jungs. Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand steht für das DEB-Team heute das zweite Vorrundenspiel an. Ab 12:10 Uhr geht es gegen Lettland – und das dürfte alles andere als ein Selbstläufer werden.

Die Letten unterlagen zum Start zwar deutlich mit 1:5 gegen die USA, hielten gegen den amtierenden Weltmeister jedoch starke 30 Minuten lang ein Unentschieden. Das zeigt: Diese Mannschaft ist unangenehm zu bespielen, kompakt in der Defensive und jederzeit bereit, über Kampf und Leidenschaft ins Spiel zu finden.

Genau darauf müssen wir vorbereitet sein. Ein Gegner, der über Emotion, Tempo und Körperlichkeit kommt, kann schnell zum Stolperstein werden, wenn man nur ein paar Prozent nachlässt. Unser DEB-Team ist also gut beraten, von Beginn an wach zu sein, die Scheibenkontrolle zu übernehmen und defensiv stabiler aufzutreten als noch im Auftaktspiel.

Mit dem nötigen Einsatz, Tempo und der individuellen Klasse im Kader liegen die nächsten Punkte absolut im Bereich des Möglichen. Und sie wären enorm wichtig – denn bereits morgen wartet mit den USA der nächste Härtetest.

Freitag, 13. Februar 2026

13. Februar – Erinnerung heißt Verantwortung

Die Bombardierung Dresdens steht für unermessliches Leid. Für brennende Nächte, für zerstörte Leben, für eine Stadt in Trümmern. Sie mahnt uns, was Krieg wirklich bedeutet: nicht Strategien auf Karten, nicht Zahlen in Berichten – sondern Menschen, Familien, Zukunft.

Krieg kennt keine Sieger. Er hinterlässt verbrannte Erde, gebrochene Biografien und Wunden, die Generationen überdauern. Gewalt zerstört mehr als Gebäude – sie zerstört Vertrauen, Menschlichkeit und Hoffnung. Wer die Bilder jener Tage betrachtet, sieht nicht nur Geschichte. Er sieht die Konsequenz von Hass, Fanatismus und politischem Versagen.

Der 13. Februar darf kein Datum für Vereinfachungen, Schuldumkehr oder ideologische Zwecke sein. Das Gedenken gehört den Opfern – nicht denen, die es für politische Parolen missbrauchen. Erinnerung darf nicht instrumentalisiert werden. Sie verpflichtet uns zur Ehrlichkeit: zur Anerkennung des historischen Kontextes, zur Verantwortung für das, was vorausging, und zur klaren Absage an jede Form von Extremismus.

„Nie wieder“ ist kein leerer Satz. Es ist ein Auftrag.
Nie wieder Krieg.
Nie wieder Gewalt als Mittel der Politik.
Nie wieder das Schüren von Hass, das Menschen gegeneinander aufbringt.

Frieden entsteht nicht von selbst. Er braucht Mut, Dialog, Empathie und die Bereitschaft, aus der Geschichte zu lernen. Wenn wir am 13. Februar Kerzen entzünden, dann nicht nur im Gedenken – sondern als Zeichen für eine Zukunft, in der Konflikte nicht mit Bomben, sondern mit Worten gelöst werden.

Erinnern heißt handeln.
Für Menschlichkeit.
Für Demokratie.
Für Frieden.

Start nach Maß in Mailand - DEB-Team mit starkem Auftakt, aber defensiv mit Luft nach oben

Der Olympia-Auftakt ist geglückt – und wie! Unsere deutsche Nationalmannschaft startet mit einem 3:1-Erfolg gegen Dänemark in die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand. Ein Sieg, der Selbstvertrauen gibt. Einer, der Lust auf mehr macht. Aber auch einer, der zeigt: Da geht noch was.

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Es war dieser sprichwörtliche Start nach Maß. Gerade einmal 23 Sekunden waren gespielt, da zappelte die Scheibe bereits im dänischen Netz. Frederik Tiffels und NHL-Superstar Leon Draisaitl kombinierten sehenswert – und Draisaitl hielt die Kelle perfekt rein. 1:0! Besser kannst du in ein Turnier kaum starten. Die deutsche Mannschaft, gespickt mit NHL-Power, wollte direkt nachlegen. Nach einem satten Abschluss von Moritz Seider klatschte die Scheibe nur an die Latte – das 2:0 lag in der Luft.

Doch Dänemark, ebenfalls mit ordentlich Übersee-Erfahrung angereist, arbeitete sich zunehmend ins Spiel. Und genau hier lag aus unserer Sicht der Knackpunkt: Deutschland ließ über die gesamte Partie hinweg zu viele Abschlüsse auf das eigene Tor zu. Am Ende standen starke 37 Saves für Philipp Grubauer auf dem Spielberichtsbogen – eine Zahl, die seine Klasse unterstreicht, aber auch zeigt, wie sehr er gefordert war. Beim 1:1 durch Moelgaard in der 13. Minute war jedoch auch er machtlos, als die Scheibe unglücklich unter seinen Schonern durchrutschte.

Der zweite Abschnitt gehörte dann klar dem DEB-Team. Mehr Kontrolle, mehr Tempo, mehr Zug zum Tor. Besonders sehenswert: das 2:1. Auf feine Vorlage von John-Jason Peterka traf Tim Stützle im Fallen per Direktschuss zur erneuten Führung – ein Treffer, der die individuelle Klasse dieser Mannschaft unterstreicht. Wenige Minuten später dann Überzahl für Deutschland. Und es dauerte gerade einmal 21 Sekunden. Stützle zog ab, der Puck wurde von einem dänischen Knie unhaltbar abgefälscht – 3:1.

Im Schlussdrittel wurde es noch einmal intensiv. Dänemark störte früh, machte die Räume eng und suchte den schnellen Abschluss. Drei Minuten vor dem Ende zogen die Dänen ihren Goalie – volles Risiko. Doch Deutschland verteidigte leidenschaftlich und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Unterm Strich bleibt: Ein verdienter Auftaktsieg mit viel Offensivpower, aber auch mit defensivem Verbesserungspotenzial. Wenn das DEB-Team die Zahl der zugelassenen Schüsse reduziert, ist in diesem Turnier einiges möglich.

Im Parallelspiel setzte sich die USA mit 5:1 gegen Lettland durch. Für unsere Jungs geht es bereits am Samstag (12:10 Uhr) weiter – dann wartet Lettland. Der nächste Schritt auf dem olympischen Weg. 

Mittwoch, 11. Februar 2026

Endlich geht’s los! DEB-Team startet gegen Dänemark ins Olympia-Abenteuer

Die lange Wartezeit hat ein Ende! Morgen Abend um 21:10 Uhr heißt es endlich wieder: Olympia, Eishockey, Gänsehaut. Die deutsche Männer-Nationalmannschaft startet ins Turnier – und mit Dänemark wartet direkt ein unangenehmer, aber absolut machbarer erster Gegner.

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Gespielt wird in der Milano Rho Ice Hockey Arena, die auf dem Mailänder Messegelände aufgebaut wurde. Dort holte sich das Team von Bundestrainer Harold Kreis am Mittwochnachmittag beim Abschlusstraining den letzten Feinschliff. Zuvor stand noch der offizielle Teamfototermin auf dem Eis an – jetzt kann’s ernst werden.

Im deutschen Lager ist die Vorfreude riesig. Und auch wir sitzen bereit und drücken die Daumen. Olympia-Start, grandiose Atmosphäre, erstes Bully – genau für solche Abende lieben wir Eishockey.

Sonntag, 8. Februar 2026

Regionalliga-Team: Deutlicher Heimsieg am Samstag - deutliche Niederlage am Sonntag!

Vor heimischer Kulisse setzte der ESC Dresden am Samstag ein dickes Ausrufezeichen und schickte Tornado Niesky mit einer deutlichen 7:1-Niederlage nach Hause. Was zunächst nach harter Arbeit aussah, entwickelte sich im Verlauf der Partie zu einer klaren Angelegenheit für unsere Eislöwen.

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Der Start in die Begegnung verlief allerdings alles andere als ideal. Die Gäste aus Niesky kamen druckvoll aus der Kabine, setzten unsere Jungs früh unter Stress und machten es ihnen schwer, ins eigene Spiel zu finden. Doch das Team ließ sich davon nicht beirren.

Ab dem zweiten Drittel wendete sich das Blatt: Der ESC agierte strukturierter, zeigte mehr Ruhe am Puck und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Geschehen. Mit wachsendem Selbstvertrauen wurde auch das Offensivspiel immer zielstrebiger.

Im Schlussdrittel war dann endgültig klar, wer Herr im Haus ist. Unsere Jungs erhöhten nochmals das Tempo, präsentierten sich läuferisch und konditionell überlegen und spielten den Sieg konsequent nach Hause. Am Ende stand ein hochverdienter 7:1-Erfolg, der die starke Moral und Fitness des Teams eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Am heutigen Sonntag unterlagen unsere Cracks unterdessen beim Spitzenteam FASS Berlin deutlich mit 2:11. Die Hauptrunde der Regionalliga Ost endet am kommenden Wochenende mit dem Heimspiel gegen die Luchse aus Lauterbach. In den danach folgenden Pre-Playoffs trifft unsere Mannschaft auf die Chemnitz Crashers.