Mittwoch, 28. Januar 2026

Mehr als ein Torhüter – Schwendi bleibt das Herz der Eislöwen

Es gibt Entscheidungen, die fühlen sich einfach richtig an. In einer Zeit, in der Tabellenstände wehtun, Sorgen schwer auf den Schultern liegen und das Wort Abstieg viel zu oft durch die Köpfe der Fans geistert, setzen die Dresdner Eislöwen ein Zeichen, das tiefer geht als jede Statistik: Janick Schwendener bleibt.

Schwendi geht damit in seine sechste Saison im blau-weißen Trikot – und ehrlich gesagt: Es fühlt sich an, als hätte er nie woanders hingehört. Seit seinem Wechsel zur Spielzeit 2021/2022 steht er nicht nur zwischen den Pfosten, sondern sinnbildlich für das, was wir uns von unseren Eislöwen wünschen: Kampf, Haltung, Identifikation.

Und jetzt ist es offiziell auch in Zahlen gegossen:
173 Einsätze im Tor der Dresdner Eislöwen – kein anderer Goalie stand jemals öfter für unseren Club auf dem Eis. Rekordhalter. Vereinsgeschichte. Schwendi.
Das ist keine Randnotiz. Das ist ein Statement.

Gerade jetzt, wo es sportlich schwierig ist, wo jeder Spieltag Nerven kostet und jede Niederlage schmerzt, zeigt diese Vertragsverlängerung, dass die Eislöwen nicht kopflos reagieren, sondern bewusst handeln. Der neue Vertrag ist ligaunabhängig gültig – und genau das macht ihn so stark. Egal, was kommt: Schwendi geht den Weg mit uns.

Er ist Publikumsliebling, ja. Aber vor allem ist er eine Identifikationsfigur, wie man sie im modernen Eishockey nur noch selten findet. Einer, der bleibt, wenn es unbequem wird. Einer, der Verantwortung übernimmt – auf dem Eis, in der Kabine und für diesen Verein.

Für uns Fans bedeutet diese Nachricht Hoffnung. Nicht die naive, sondern die echte. Die, die sagt: Wir wissen, wer wir sind. Und wir wissen, auf wen wir bauen können.

Danke, Schwendi.
Für jeden Save.
Für jedes Spiel.
Für 173 Mal alles geben – und für alles, was noch kommt.

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