Donnerstag, 1. Januar 2026

Willkommen, 2026.

Hinter uns liegt ein Jahr voller Emotionen – voller Stolz, Hoffnung, Enttäuschung und Zusammenhalt. Nicht alles ist so gekommen, wie wir es uns erträumt haben. Aber eines hat sich nicht verändert: Wer wir sind. Und wofür wir stehen.

Für unseren Neujahrsgruß haben wir bewusst den Gusseisernen Turm von Löbau gewählt. Ein Bauwerk, das seit Generationen über der Stadt wacht. Fest verankert, standhaft, getragen von Substanz und Gemeinschaft. Genau das sind auch wir. Tief verwurzelt in dieser Stadt, in dieser Region, in dieser blau-weißen Leidenschaft.

Stürme kommen und gehen. Spielzeiten ebenso. Doch was bleibt, ist der feste Kern. Fans, die da sind – unabhängig von Liga, Tabelle oder Ergebnis. Menschen, die zusammenstehen, wenn es schwer wird. Die nicht weglaufen, sondern noch enger zusammenrücken.

2026 liegt vor uns. Mit neuen Chancen, neuen Wegen und neuen Kapiteln. Wir gehen dieses Jahr nicht mit gesenktem Kopf, sondern mit aufrechtem Blick. Denn wir wissen, wo wir herkommen. Und wir wissen, dass wir gemeinsam stärker sind als jede Niederlage.

Lasst uns dieses Jahr mutig angehen. Laut, leidenschaftlich und geschlossen.
Fest verwurzelt. Unerschütterlich. Blau-weiß.

Auf ein neues Jahr mit unseren Eislöwen.
Auf uns. 

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Ein blau-weißer Jahreswechselgruß

Ein bewegendes Jahr liegt hinter uns. Mit Höhen, die uns getragen haben, und Tiefen, die wehgetan haben. Und doch blicken wir dankbar zurück auf all das, was 2025 für uns bedeutet hat.

Zum Jahreswechsel grüßen wir euch mit einem besonderen Bild aus unserer Region: dem ikonischen Haus Schminke in Löbau. Ein Ort, der für Beständigkeit, Charakter und Geschichte steht – Werte, die auch uns als Eislöwen-Fans verbinden. Klare Linien, starke Formen, gebaut für die Zukunft. Genau so verstehen wir unsere blau-weiße Gemeinschaft.

Wir wünschen euch einen ruhigen, herzlichen Jahresausklang, Zeit für Familie, Freunde und all die Menschen, mit denen ihr diese Leidenschaft teilt. Lasst uns Kraft sammeln für das, was kommt – für neue Spiele, neue Wege und neue Geschichten rund um unsere Eislöwen.

Kommt gut ins neue Jahr.
Bleibt gesund. Bleibt blau-weiß.
Und lasst uns 2026 wieder gemeinsam leben, leiden und jubeln.

Ein Jahr, das bleibt. Auch wenn es heute endet.

Das letzte Spiel des Jahres ist gespielt – und es fühlt sich an, als hätte jemand die Zeit angehalten. Versteinert stehen wir da, kurz vor dem Jahreswechsel, mit dem Wissen, dass diese allerletzte Chance unsere letzte war. Unsere Eislöwen hatten in Frankfurt noch einmal die Möglichkeit, das Wunder Klassenerhalt am Leben zu halten. Doch sie nutzten sie nicht. Ein 0:3 bei den Löwen Frankfurt, eine Niederlage, die man nicht schönreden kann – verdient, schmerzhaft, endgültig. Jedes weitere Wort zu diesen 60 Minuten wäre zu viel.

Aus und vorbei. Nicht nur der Traum vom Klassenerhalt ist zerplatzt – auch das Jahr 2025 verabschiedet sich heute mit einem bitteren Beigeschmack. Und doch: Es war mehr als nur ein sportliches Jahr. Es waren zwölf Monate blau-weiße Leidenschaft.

Wir dürfen nicht vergessen, was wir gemeinsam erlebt haben. Im Frühjahr durften wir den Aufstieg in die DEL feiern. Diese Tage – sie waren besonders. Tage voller Euphorie, voller Stolz, voller ungläubigem Lächeln. Ein Stück Geschichte, das wir gemeinsam geschrieben haben. Momente, die uns geprägt haben und die uns kein Abstieg dieser Welt nehmen kann.

2025 hat uns als Fans zusammengebracht. Wir waren immer da. Wir sind gewachsen – als Gruppe, als Gemeinschaft. Wir haben neue Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen, unzählige Stunden miteinander verbracht. In der Halle, im Zug, auf Autobahnen und Rastplätzen. All das hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind: eine stabile, kameradschaftliche Gemeinschaft, in der jeder für jeden einsteht. Und ja – am Ende dieses schweren Jahres dürfen und müssen wir uns auch ein kleines Stück selbst feiern.

Sportlich liegt vieles im Dunkeln. Doch Stillstand wird es nicht geben. Schon in den nächsten Tagen warten neue Highlights: der Sonderzug, das Wintergame im Dynamo-Stadion. Erlebnisse, die uns wieder zeigen werden, warum wir diesen Verein lieben. Und eines ist sicher: Auch nach März 2026 geht es weiter.

Unsere blau-weiße Leidenschaft endet nicht mit einer Tabelle. Sie trägt uns weiter. Durch Niederlagen, durch Neuanfänge, durch neue Kapitel. Gemeinsam blicken wir – trotz allem – nach vorn und sagen: Willkommen, 2026.

Lasst uns die Geschichte weiterschreiben. Für die Eislöwen. Für uns. 

Dienstag, 30. Dezember 2025

Alles oder nichts – Do-or-Die für unsere Eislöwen in Frankfurt

Es ist das Spiel der allerletzten Chance. Nach den Ergebnissen vom Sonntag ist die Ausgangslage brutal ehrlich: Zehn Punkte Rückstand auf Platz 13, zehn Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Mehr Rechenspielchen brauchen wir uns nicht mehr zu erlauben – dafür fehlt schlichtweg die Zeit.

Auf genau diesem 13. Tabellenplatz stehen aktuell die Löwen aus Frankfurt. Und ausgerechnet dort müssen unsere Eislöwen antreten. Dritter Saisonvergleich, Auswärtsspiel in Hessen, maximale Fallhöhe. Die Aufgabe ist klar formuliert: Wir brauchen den dritten Sieg gegen Frankfurt – und bestenfalls nach 60 Minuten. Alles andere hilft uns nicht weiter. Punkt.

Der 34. Spieltag steht damit sinnbildlich für die gesamte Saison. Jetzt geht es nicht mehr um Entwicklung, Moral oder „gute Phasen“. Jetzt geht es nur noch um Ergebnisse. Um Punkte. Um Leben oder Sterben in dieser Liga.

Do-or-Die.
Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben.
Auf geht’s ESC!

Montag, 29. Dezember 2025

Blut geleckt, aber eiskalt gestoppt – München zeigt uns die Grenzen auf

Nach zwei Heimsiegen in Folge hatten wir alle natürlich Blut geleckt. Die Euphorie war da, die Hoffnung ebenso – auch wenn jedem von uns klar war, dass mit den Red Bulls aus München kein Laufkundschafts-Gast nach Dresden kommen würde. Trotzdem machten wir uns gut gelaunt, voller Zuversicht und mit ausreichend Proviant auf den Weg in die Landeshauptstadt. Die völlig überfüllte Regionalbahn konnte unsere Stimmung nicht trüben – wir kamen pünktlich an, und allein das fühlte sich schon wie ein kleiner Sieg an.

>> Bildergalerie vom Spiel!

Abseits des Eises gab es ebenfalls Positives zu vermelden: Mit Line dürfen wir ein weiteres Fanclub-Mitglied in unseren Reihen begrüßen. Unser Expansionskurs in dieser Saison geht also munter weiter – herzlich willkommen im Rudel! Für einen echten Gänsehautmoment sorgte zudem Herr El Vizepräsident höchstpersönlich, der unserem „El Presidente“ kurzerhand Geburtstagsgrüße über den Hallensprecher ausrichten ließ. Da ließ sich sogar verschmerzen, dass die geplante Bollerwagenfahrt ins Wasser gefallen war.

Dann aber zum Wesentlichen – zum Eishockey.

Unsere Cracks fanden von Beginn an überhaupt nicht in die Partie. München attackierte früh, setzte uns permanent unter Druck und zwang die Eislöwen immer wieder zu Fehlern. Positiv: In Unterzahl zeigte sich unsere Defensive einmal mehr stabil. Negativ: Nach vorne lief nahezu nichts zusammen. Kaum Entlastung, kaum gefährliche Abschlüsse. Weil wir hinten aber noch die Null halten konnten, ging es mit einem torlosen, aber nicht sonderlich beruhigenden 0:0 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel wurde dann schnell klar, dass die Red Bulls nicht nur zum Spaß angereist waren. Keine Minute war gespielt, da blieb McKenna hartnäckig und stocherte den Puck über die Linie – 0:1. Zwar überstanden wir auch die nächste Unterzahlsituation, doch das Spielgeschehen blieb klar in Münchner Hand. In der 32. Minute bekam DeSousa zu viel Platz und traf sehenswert zum 0:2.

Unsere Eislöwen gaben sich jedoch nicht auf und kämpften weiter. Kurz darauf durften wir erstmals in Überzahl ran – und tatsächlich: Zehn Sekunden vor Ablauf des Powerplays jagte C.J. Suess den Puck zum umjubelten 1:2 in die Maschen. Hoffnung! Glaube! Geht hier vielleicht doch noch etwas? Leider nur sehr kurz. Die Gäste erstickten jeden aufkeimenden Optimismus im Keim. Patrick Hager wurde mustergültig freigespielt und prügelte die Hartgummischeibe zum 1:3 ins Netz.

Rein in den Schlussabschnitt. Wer noch dachte, „ein Zwei-Tore-Rückstand ist im Eishockey gar nichts“, wurde schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. DeSousa schnürte seinen Doppelpack und erhöhte auf 1:4. Trotzdem: Unsere Eislöwen gaben sich nicht geschlagen, rannten weiter an und belohnten sich zehn Minuten vor dem Ende durchaus verdient. Rourke Chartier traf zum 2:4 und ließ die Halle noch einmal hoffen.

Doch mehr sollte an diesem Nachmittag nicht mehr gehen. Zu abgezockt, zu effizient und letztlich zu stark präsentierten sich die Red Bulls, die den Sieg souverän über die Zeit brachten – und ihn sich auch verdient haben.

Auf der Rückfahrt verfolgten wir natürlich noch die Ergebnisse der Konkurrenz. Ja, sie hat wieder gepunktet. Ja, das tut weh. Aber alles Hadern hilft nichts. Mund abputzen, weitermachen, zusammenstehen.

Auf geht’s ESC! 

Sonntag, 28. Dezember 2025

Mit Gebrüll ins Jahresfinale – Ausverkaufte Halle gegen die Red Bulls

Mit Gebrüll in den Jahresendspurt: Eins der letzten beiden Spiele im Jahr 2025 steht heute Nachmittag auf dem Programm – und es hat es in sich. Unsere Eislöwen empfangen auf heimischem Eis die Red Bulls aus München. Ein Gegner, der zuletzt nach langer Zeit erstmals wieder Federn lassen musste und nun entsprechend heiß darauf sein wird, sich in Dresden den „Dreier“ zu sichern. Die Rollen sind klar verteilt, die Münchner gehen als Favorit in diese Partie.

Doch Papierform hat in unserer Halle schon oft wenig bedeutet. Denn wenn die Arena ausverkauft ist, wenn Blau und Weiß von den Rängen dröhnt und jeder Zweikampf gefeiert wird, dann wächst hier regelmäßig etwas zusammen. Mannschaft und Fans. Genau darauf wird es auch heute ankommen.

Unsere Cracks haben zuletzt gezeigt, dass sie auf heimischem Eis dagegenhalten können – mit Leidenschaft, Einsatz und dem unbedingten Willen, jeden Punkt zu erkämpfen. Gegen einen Gegner dieser Qualität braucht es genau das: Kampfgeist, Mut und eine Halle, die von der ersten bis zur letzten Minute brennt.

Wir auf den Rängen werden alles dafür tun, unseren Teil beizutragen. Laut sein, hungrig sein, dranbleiben – egal wie der Spielverlauf aussieht. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Punkte in Dresden bleiben.

Auf geht’s Löwen, auf geht’s!


Samstag, 27. Dezember 2025

Blau-weißer Weihnachtsglaube – Wie unsere Eislöwen den Sonderzug stoppten und Hoffnung schenkten!

Der Spielemarathon setzte sich am 2. Weihnachtsfeiertag fort und führte unsere Eislöwen zurück dorthin, wo in dieser Saison trotz aller Widrigkeiten etwas ganz Besonderes entsteht: auf heimisches Eis, in eine ausverkaufte Arena, getragen von einer Fangemeinde, die einfach nicht aufhört zu glauben. Als Gegner reisten die Augsburger Panther an – lautstark angekündigt, mit einem 800 Mann starken Sonderzug im Rücken. Auf dem Papier beeindruckend. Auf den Rängen aber war schnell klar: Blau-Weiß hat hier das Sagen.

Was unsere Fans Woche für Woche leisten, ist außergewöhnlich. Trotz sportlich schwieriger Lage, trotz Tabellenkonstellation, trotz aller Rechnerei: Die Halle lebt. Die Stimmung ist elektrisierend, laut, leidenschaftlich – und sie macht Lust auf mehr. Lust auf den Verbleib im Oberhaus. Ob dieses Wunder gelingt? Niemand weiß es. Aber was man weiß: Diese Mannschaft gibt uns aktuell allen Grund, weiter daran zu glauben.

Denn unsere Cracks zeigen Körpersprache. Sie gehen in die Zweikämpfe, blocken Schüsse, arbeiten füreinander. Auch die Special Teams wirken stabiler – alles Grundvoraussetzungen, um überhaupt von einem Wunder sprechen zu dürfen. Gegen Augsburg brauchten die Eislöwen zwar etwas, um in die Partie zu finden. Die Panther wollten Tempo machen, blieben im Abschluss jedoch erstaunlich harmlos. Unsere Jungs mussten sich regelrecht in dieses Spiel hineinbeißen.

Ein überstandenes Unterzahlspiel wurde schließlich zum Wendepunkt. Im eigenen Powerplay kippte das Momentum endgültig auf unsere Seite. Wir rannten an, setzten nach – und dann stand Lance Bouma dort, wo ein Torjäger stehen muss. Nach dem Schuss von David Suvanto fälschte er die Scheibe zum umjubelten 1:0 ins Netz. Eine Führung, die sich unsere Eislöwen in dieser Phase absolut verdienten. Mit etwas mehr Konsequenz hätte es vor der ersten Pause sogar höher stehen können.

Der zweite Abschnitt begann mit einer echten Bewährungsprobe. Trevor Parkes kassierte 2+2 Minuten für hohen Stock und unsportliches Verhalten – vier Minuten Unterzahl gegen Augsburg. Die Panther witterten ihre Chance. Doch was folgte, war eine Lehrstunde in Sachen Leidenschaft und Teamdefensive. Schüsse wurden geblockt, Zweikämpfe gewonnen, jeder Meter Eis verteidigt. Besonders Justin Braun bekam einiges ab, biss aber auf die Zähne und kehrte nach kurzer Verschnaufpause zurück aufs Eis. Ein Symbol für diesen Abend.

Nach etwas mehr als 30 Minuten dann das nötige Scheibenglück – und die Kaltschnäuzigkeit, die man in solchen Spielen braucht. Ein missglückter Klärungsversuch der Augsburger landete perfekt bei Sebastian Gorcik, der hinter dem Tor lauerte, blitzschnell reagierte und die Scheibe sehenswert per Rückhand zum 2:0 versenkte. Ekstase auf den Rängen. Kurz vor Drittelende musste erneut Trevor Parkes auf die Strafbank – doch auch diese Unterzahl überstanden unsere Eislöwen mit bravouröser Ruhe.

Natürlich waren die Panther noch nicht geschlagen. Mit Wut im Bauch kamen sie aus der Kabine zurück und erzielten für unseren Geschmack viel zu schnell den Anschlusstreffer zum 1:2. Wer nun aber einen Sturmlauf der Fuggerstädter erwartete, wurde enttäuscht. Zu viele Unterbrechungen, zu wenig klare Aktionen der Gäste – und eine Dresdner Mannschaft, die konzentriert blieb und clever auf Konter lauerte.

Spannend blieb es eigentlich nur aufgrund des knappen Spielstands. Augsburg war an diesem Abend zu harmlos, unsere Eislöwen dagegen zu fokussiert. Und als die Panther alles auf eine Karte setzten und den Goalie zogen, machte Rourke Chartier mit seinem ersten Tor im Eislöwen-Trikot alles klar. Das 3:1 – pure Erlösung.

Mit diesem Sieg kratzen unsere Eislöwen an der 20-Punkte-Marke und feiern erstmals in dieser Saison zwei Heimsiege in Folge. Der Weg zum Wunder ist noch lang, die Konkurrenz schläft nicht. Aber eines ist klar: Wir haben es selbst in der Hand, Schritt für Schritt. Konzentrieren wir uns auf unsere Hausaufgaben. In diesem Jahr warten noch zwei enorm wichtige Spiele.

Gehen wir es gemeinsam an.
Für die Mannschaft. Für den Verein. Für Blau-Weiß. 

Freitag, 26. Dezember 2025

Weihnachten auf dem Eis!

Zum Abschluss der Feiertage wird’s nochmal richtig laut in der JOYNEXT Arena. 

Die Eislöwen empfangen die Augsburger Panther – mit Sonderzug-Fans aus der Fuggerstadt und einer Nordkurve, die brennen wird. Klare Mission: 3 Punkte holen!

Also Stimme ölen, Schal umlegen und gemeinsam alles geben! 

Gruß zum 2. Weihnachtsfeiertag

Schönen 2. Weihnachtsfeiertag!

Ein herzliches Dankeschön an alle freiwilligen Helfer – euer Engagement verdient höchsten Respekt und große Anerkennung. Danke für euren Einsatz!