Samstag, 17. Januar 2026

Viel Kampf, wenig Lohn – Eislöwen beißen sich in München die Zähne aus

Manchmal fühlt sich eine Niederlage schwerer an, als es das nackte Ergebnis sagt. 40.Spieltag, Auswärtsfahrt nach München. Neue Gesichter im Line-up, alte Hoffnungen im Gepäck – und der feste Wille, dem EHC Red Bull München alles abzuverlangen. Simon Karlsson und Dane Fox zurück, Jussi Olkinuora im Tor. 

Der Beginn war ruhig, fast abtastend. Dann der erste Stich: Tobias Rieder nutzte Münchens erste echte Gelegenheit und stellte auf 1:0. Und wir? Wir antworteten mit Mut. Karlsson traf den Pfosten, Fox scheiterte an Bibeau, Olkinuora hielt uns im Spiel. Es fühlte sich an, als würde der Ausgleich in der Luft liegen – doch der Puck wollte einfach nicht rein.

Mit dieser knappen Führung für die Bayern ging es in die Pause. Und mit dem Gefühl: Hier ist noch alles drin.

München kam stärker aus der Kabine, aber Jussi Olkinuora spielte überragend. Unterzahl? Wegverteidigt. Konter? Fast genutzt. Doch dann dieser Moment in der 29. Minute: Maximilian Daubner erhöhte auf 2:0 – wieder so ein Treffer, der uns den Boden unter den Füßen wegzog.

Wir versuchten alles. Powerplay nach dem Bandencheck, Chancen, Abschlüsse – aber immer wieder stand Bibeau im Weg. Und trotzdem: Wir gaben nicht auf. Nicht auf dem Eis, nicht auf den Rängen.

Als Ville Pokka im Schlussdrittel das 3:0 machte, drohte das Spiel zu kippen. Doch unsere Löwen zeigten Herz. Tomas Andres traf zum 3:1.

Olkinuora hielt uns im Spiel, wir drückten, wir warfen alles nach vorn. Powerplay, 6-gegen-5, letzte Hoffnung – und am Ende sogar Fäuste statt Pucks. Fox, Ortega, Emotionen pur. Dieses Spiel hatte alles – nur kein Happy End.

Sonntag, 11. Januar 2026

Unter Sternenhimmel und Gänsehaut – Ein Wintermärchen, das uns das Herz brach

32.248 Menschen. Eiskalte Luft. Klarer Himmel. Und dieses unbeschreibliche Kribbeln, das nur die Eislöwen auslösen können. Das DEL WINTER GAME 2026 wird für immer in unseren Herzen bleiben – nicht, weil wir gewonnen haben, sondern weil wir gemeinsam etwas erlebt haben, das größer war als jedes Ergebnis. Dresden, Sachsen, Blau-weiß: an diesem Abend haben wir gezeigt, was Leidenschaft bedeutet.

Schon beim Einlaufen der Mannschaften war klar: Das hier ist kein normales Spiel. Das ist Geschichte. Unsere Eislöwen standen da draußen unter dem Sternenhimmel. Janick Schwendener und Jake Hildebrand lieferten sich von der ersten Minute an ein Duell der Giganten. Pfostentreffer der Eisbären, Monster-Paraden unserer Nummer 1, Unterzahl, Überzahl – wir schrien jede Aktion von den Rängen, als ginge es um unser Leben.

Und als Tomas Andres in der 23. Minute den Puck über die Linie drückte, explodierte dieses Stadion. Natürlich kam Berlin zurück. Liam Kirk traf, und kurz vor der Pause hätte Trevor Parkes uns fast wieder in Ekstase geschossen. Doch selbst das 1:1 fühlte sich noch immer an wie ein Versprechen: Heute ist alles möglich.

Im letzten Drittel hielten wir gemeinsam dagegen. Schwendener hielt uns im Spiel, die Kurve trug die Mannschaft über jede Eisfläche, über jede Unterzahl, über jeden Check.

Dann dieser Moment in der 54. Minute: Alec McCrea. Schuss. Tor. 2:1 für Dresden. Die Welt stand still. Wir dachten: Das ist es. Das ist unser Wintermärchen.

Doch Sport ist grausam ehrlich. Berlin warf alles nach vorn. Und 60 Sekunden vor Schluss fiel der Ausgleich durch Ty Ronning. Diese Stille… dieser Stich ins Herz.

Overtime. Zittern. Und nach 14 Sekunden dieser Abstauber von Liam Kirk. 2:3.

Wir verloren. Aber wir fielen nicht. Ja, es tut weh. Verdammt weh. Aber wir waren Teil von etwas Einzigartigem. Ausverkauft. Winter Game. Dresden im Mittelpunkt der Eishockey-Welt. Und während die Eisbären jubelten, standen wir da, mit Tränen in den Augen und Stolz im Herzen.

Danke, Eislöwen, für diesen Abend. Danke für dieses Gefühl.

Dieses Spiel hat uns nicht gebrochen – es hat uns noch enger zusammengeschweißt.

Wir sind Dresden. Wir sind die Eislöwen.

Dienstag, 6. Januar 2026

Viel Hoffnung, wenig Ertrag – Eislöwen verlieren trotz Comeback von Granz gegen Bremerhaven

Manchmal sind es diese Abende, an denen man mit einem Kloß im Hals die Halle verlässt. 37.Spieltag, Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins – und eigentlich war alles angerichtet für einen besonderen Moment: Oliver Granz ist zurück. Nach langer Verletzung endlich wieder im Line-up. Und doch endete dieser Abend nicht mit einem Happy End, sondern mit dieser bitteren, leisen Enttäuschung, die sich erst auf dem Heimweg so richtig breitmacht.

Bremerhaven startete druckvoll, doch Emil Johansson warf sich gleich in der ersten Minute heldenhaft in einen Schuss – Sinnbild für den Kampfgeist unserer Löwen. Wir drückten im Powerplay, wir arbeiteten, wir wollten – aber der Puck wollte nicht über die Linie. Chancen auf beiden Seiten, gute Paraden von Janick Schwendener, viel Laufarbeit – und trotzdem: 0:0 nach 20 Minuten. Ein Ergebnis, das sich irgendwie schon nach verpasster Gelegenheit anfühlte.

Im zweiten Drittel dann der erste Rückschlag. Rayan Bettahar traf für die Pinguins – und plötzlich lag diese Schwere über der Joynext Arena. C. J. Suess hatte die direkte Antwort auf dem Schläger, doch der Puck rutschte vorbei. Wieder so ein Moment, der uns hätte zurückholen können – und wieder blieb nur Frust.

Wir hatten Überzahl, wir hatten Möglichkeiten, sogar einen Alleingang der Gäste, den Schwendener entschärfte – doch statt Jubel hörte man nur das dumpfe Klacken der Bande und dieses kollektive Aufstöhnen der Fans.

Das Schlussdrittel begann mit Hoffnung – und endete in Ernüchterung. Erst das Powerplay-Tor von Miha Verlic zum 0:2, dann endlich dieser kleine Lichtblick: Andrew Yogan mit dem Anschluss. Die Halle war wieder da, wir glaubten wieder.

Doch Bremerhaven erstickte jede Euphorie im Keim. Christian Wejse stellte den alten Abstand wieder her. Und ja – wir kamen noch einmal zurück: Emil Johansson traf bei 6-gegen-5 von der Blauen, pure Hoffnung, pure Leidenschaft.

Aber der Ausgleich? Er fiel nicht.

Es war kein schlechtes Spiel. Aber es war wieder eines dieser Spiele, die du nicht verlieren darfst, wenn du überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben willst. 

Comeback von Granz, Kampf bis zur letzten Minute, laute Kurve – und trotzdem stehen wir mit leeren Händen da.

So fühlt sich Ernüchterung an.

Wir stehen weiter hinter euch. Aber wir wollen endlich wieder jubeln. 

Sonntag, 4. Januar 2026

Eislöwen erleben bitteren Abend gegen die Haie

Manchmal fühlt sich Eishockey einfach brutal ehrlich an. Erstes Heimspiel des neuen Jahres, volle Hoffnung, klamme Finger vor der Halle, der Geruch von Bratwurst und Vorfreude in der Luft – und dann dieser Nachmittag. Gegen die Kölner Haie wollten wir ein Zeichen setzen, wollten zeigen, dass Dresden auch 2026 bereit ist, große Namen zu ärgern. Am Ende standen wir fassungslos auf unseren Plätzen und mussten zusehen, wie uns der Tabellenführer schonungslos den Spiegel vorhielt.

Schon die ersten Minuten machten Mut. Wir hatten die erste Chance, die Halle war da, die Trommeln laut, die Kehlen heiß. Doch dann kam der erste Nackenschlag: Strafe gegen Tomas Andres, Powerplay Köln – und plötzlich lag der Puck hinter Olkinuora. Oliwer Kaski traf, und irgendwie fühlte man sofort, wie die Sicherheit aus unseren Reihen wich.

Als Dominik Bokk nur wenig später auf 0:2 stellte, wurde es stiller in der Joynext Arena. Hoffnung flackerte noch einmal auf, als Trevor Parkes frei vor Brückmann auftauchte – doch selbst dieser Moment verpuffte. Statt Anschluss: nächstes Powerplay für Köln, nächstes Tor durch Maximilian Kammerer. Und als die Haie kurz vor der Pause sogar in Unterzahl trafen, war klar: Das hier wird ein langer, schmerzhafter Abend.

Mit 0:4 ging es in die Kabine – und wir Fans schauten uns an, ratlos, sprachlos, ernüchtert.

Der Wechsel im Tor sollte neuen Schwung bringen: Paul Stocker, krankheitsbedingt ins Line-up gerutscht, feierte sein DEL-Debüt. Und auch wenn man ihm jeden gehaltenen Puck gönnte – die Haie kannten kein Erbarmen. Selbst in Unterzahl konterten sie uns aus, Ryan MacInnis erhöhte auf 0:5.

Der Treffer von Drew LeBlanc war wie ein kleiner Sonnenstrahl in einem grauen Abend. Wir jubelten, wir klatschten, wir wollten glauben. Doch Köln antwortete eiskalt. Bokk stellte den alten Abstand wieder her, und spätestens beim 1:6 war allen klar: Heute geht es nur noch ums Durchhalten.

Stocker hielt, was zu halten war, kämpfte, warf sich in jeden Schuss – doch die Haie trafen weiter. Patrick Russell nach Videobeweis, Tanner Kero wenig später: 1:8. Und wir standen da, mit unseren Schals, unseren Liedern, unserem Stolz – und fühlten uns klein.

Keine Aufholjagd. Kein Wunder. Nur diese bittere Erkenntnis: Der Tabellenführer war an diesem Abend eine Nummer zu groß.

Das tat weh. Richtig weh. Nicht wegen der Niederlage allein, sondern weil wir gespürt haben, wie weit der Weg noch ist. Und trotzdem: Wir bleiben. Wir stehen wieder auf. Wir kommen wieder.

Denn Eislöwen-Fan sein heißt nicht nur feiern – es heißt auch, solche Nachmittage auszuhalten.

Immer weiter, Dresden. Auch nach 1:8. 

Freitag, 2. Januar 2026

Sonderzug, Gänsehaut und fünf Tore Glückseligkeit – Eislöwen erobern Mannheim!

Was für ein Start ins neue Jahr. Was für ein Abend. Was für eine Mannschaft. Über 800 von uns machten sich mit dem Sonderzug auf den Weg von Dresden nach Mannheim – bewaffnet mit Schals, Fahnen, heiseren Stimmen und diesem unerschütterlichen Glauben daran, dass unsere Eislöwen heute etwas Großes vorhaben. Schon auf der Fahrt lag Magie in der Luft. Und als wir die SAP Arena betraten, war klar: Heute gehört Mannheim uns.

Trotz einiger Ausfälle – Granz weiterhin verletzt, Fox, Sykora, Pischoff, Krüger und Postel nicht dabei – standen unsere Löwen bereit. Mit Yogan, Karlsson und Korte zurück im Line-up und Jussi Olkinuora im Tor spürte man: Diese Truppe will kämpfen. Diese Truppe will siegen.

Und genau so begann es. Die erste Torchance gehörte uns – ein erstes Raunen ging durch den Gästeblock. Kurz darauf Olkinuora mit einer Monster-Parade, die uns alle aufspringen ließ. Und dann dieser Moment in der 7. Minute: Hendreschke mit dem Zuckerpass, David Suvanto eiskalt vor dem Tor – TOOOOOOR für Dresden! Der Gästeblock explodierte. Mannheim verstummte.

Der Ausgleich im Powerplay der Adler (Solow, 12.) tat weh, klar. Aber unsere Jungs steckten das weg wie echte Playoff-Krieger. Und kurz vor der Pause dann dieser erneute Stich ins Mannheimer Herz: C. J. Suess trifft – 2:1 für unsere Eislöwen. Ekstase. Gänsehaut. Bierduschen.

Als Greco früh im zweiten Drittel ausglich, drohte das Spiel zu kippen. Doch diese Mannschaft hat Charakter. Alec McCrea antwortete nur Sekunden später – 3:2 für Dresden. Der Gästeblock tobte, die Trommeln hämmerten, die Kehlen brannten.

Dann Powerplay für uns – und wieder dieser magische Moment: Rourke Chartier netzt ein! 4:2! Wir lagen uns in den Armen, völlig egal, ob man sich kannte oder nicht. Wir waren eine Familie. Eine schwarz-gelbe Wand aus purer Leidenschaft.

Mannheim warf alles nach vorn. Doch Jussi Olkinuora spielte wie eine finnische Mauer. Strafen, Druck, leere Halle – nichts brachte unsere Löwen aus dem Takt. Wir schrien jede Unterzahl weg, wir blockten imaginär jeden Schuss mit.

Und dann: 3:30 vor Schluss, Mannheim ohne Goalie. Der Moment, auf den wir alle warteten.

Travis Turnbull. Unser Kapitän. Unser Leader.

Leeres Tor. Schuss. 5:2. AUS. VORBEI. EISLÖWEN-SIEG!

Der Gästeblock bebte. Fremde lagen sich in den Armen. Tränen flossen. Stimmen versagten. Und irgendwo zwischen Trommelrhythmus und „ESC! ESC!“-Rufen wussten wir: Diesen Abend vergessen wir nie.

Fazit aus dem Gästeblock

Das war mehr als ein Auswärtssieg. Das war ein Statement. Für den Zusammenhalt. Für den Glauben. Für diese unglaubliche Reise unserer Eislöwen.

Danke, Jungs. Danke für diesen Abend. Danke für dieses Gefühl.

Wir sind Dresden. Wir sind die Eislöwen. 

Donnerstag, 1. Januar 2026

Willkommen, 2026.

Hinter uns liegt ein Jahr voller Emotionen – voller Stolz, Hoffnung, Enttäuschung und Zusammenhalt. Nicht alles ist so gekommen, wie wir es uns erträumt haben. Aber eines hat sich nicht verändert: Wer wir sind. Und wofür wir stehen.

Für unseren Neujahrsgruß haben wir bewusst den Gusseisernen Turm von Löbau gewählt. Ein Bauwerk, das seit Generationen über der Stadt wacht. Fest verankert, standhaft, getragen von Substanz und Gemeinschaft. Genau das sind auch wir. Tief verwurzelt in dieser Stadt, in dieser Region, in dieser blau-weißen Leidenschaft.

Stürme kommen und gehen. Spielzeiten ebenso. Doch was bleibt, ist der feste Kern. Fans, die da sind – unabhängig von Liga, Tabelle oder Ergebnis. Menschen, die zusammenstehen, wenn es schwer wird. Die nicht weglaufen, sondern noch enger zusammenrücken.

2026 liegt vor uns. Mit neuen Chancen, neuen Wegen und neuen Kapiteln. Wir gehen dieses Jahr nicht mit gesenktem Kopf, sondern mit aufrechtem Blick. Denn wir wissen, wo wir herkommen. Und wir wissen, dass wir gemeinsam stärker sind als jede Niederlage.

Lasst uns dieses Jahr mutig angehen. Laut, leidenschaftlich und geschlossen.
Fest verwurzelt. Unerschütterlich. Blau-weiß.

Auf ein neues Jahr mit unseren Eislöwen.
Auf uns. 

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Ein blau-weißer Jahreswechselgruß

Ein bewegendes Jahr liegt hinter uns. Mit Höhen, die uns getragen haben, und Tiefen, die wehgetan haben. Und doch blicken wir dankbar zurück auf all das, was 2025 für uns bedeutet hat.

Zum Jahreswechsel grüßen wir euch mit einem besonderen Bild aus unserer Region: dem ikonischen Haus Schminke in Löbau. Ein Ort, der für Beständigkeit, Charakter und Geschichte steht – Werte, die auch uns als Eislöwen-Fans verbinden. Klare Linien, starke Formen, gebaut für die Zukunft. Genau so verstehen wir unsere blau-weiße Gemeinschaft.

Wir wünschen euch einen ruhigen, herzlichen Jahresausklang, Zeit für Familie, Freunde und all die Menschen, mit denen ihr diese Leidenschaft teilt. Lasst uns Kraft sammeln für das, was kommt – für neue Spiele, neue Wege und neue Geschichten rund um unsere Eislöwen.

Kommt gut ins neue Jahr.
Bleibt gesund. Bleibt blau-weiß.
Und lasst uns 2026 wieder gemeinsam leben, leiden und jubeln.

Ein Jahr, das bleibt. Auch wenn es heute endet.

Das letzte Spiel des Jahres ist gespielt – und es fühlt sich an, als hätte jemand die Zeit angehalten. Versteinert stehen wir da, kurz vor dem Jahreswechsel, mit dem Wissen, dass diese allerletzte Chance unsere letzte war. Unsere Eislöwen hatten in Frankfurt noch einmal die Möglichkeit, das Wunder Klassenerhalt am Leben zu halten. Doch sie nutzten sie nicht. Ein 0:3 bei den Löwen Frankfurt, eine Niederlage, die man nicht schönreden kann – verdient, schmerzhaft, endgültig. Jedes weitere Wort zu diesen 60 Minuten wäre zu viel.

Aus und vorbei. Nicht nur der Traum vom Klassenerhalt ist zerplatzt – auch das Jahr 2025 verabschiedet sich heute mit einem bitteren Beigeschmack. Und doch: Es war mehr als nur ein sportliches Jahr. Es waren zwölf Monate blau-weiße Leidenschaft.

Wir dürfen nicht vergessen, was wir gemeinsam erlebt haben. Im Frühjahr durften wir den Aufstieg in die DEL feiern. Diese Tage – sie waren besonders. Tage voller Euphorie, voller Stolz, voller ungläubigem Lächeln. Ein Stück Geschichte, das wir gemeinsam geschrieben haben. Momente, die uns geprägt haben und die uns kein Abstieg dieser Welt nehmen kann.

2025 hat uns als Fans zusammengebracht. Wir waren immer da. Wir sind gewachsen – als Gruppe, als Gemeinschaft. Wir haben neue Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen, unzählige Stunden miteinander verbracht. In der Halle, im Zug, auf Autobahnen und Rastplätzen. All das hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind: eine stabile, kameradschaftliche Gemeinschaft, in der jeder für jeden einsteht. Und ja – am Ende dieses schweren Jahres dürfen und müssen wir uns auch ein kleines Stück selbst feiern.

Sportlich liegt vieles im Dunkeln. Doch Stillstand wird es nicht geben. Schon in den nächsten Tagen warten neue Highlights: der Sonderzug, das Wintergame im Dynamo-Stadion. Erlebnisse, die uns wieder zeigen werden, warum wir diesen Verein lieben. Und eines ist sicher: Auch nach März 2026 geht es weiter.

Unsere blau-weiße Leidenschaft endet nicht mit einer Tabelle. Sie trägt uns weiter. Durch Niederlagen, durch Neuanfänge, durch neue Kapitel. Gemeinsam blicken wir – trotz allem – nach vorn und sagen: Willkommen, 2026.

Lasst uns die Geschichte weiterschreiben. Für die Eislöwen. Für uns. 

Dienstag, 30. Dezember 2025

Alles oder nichts – Do-or-Die für unsere Eislöwen in Frankfurt

Es ist das Spiel der allerletzten Chance. Nach den Ergebnissen vom Sonntag ist die Ausgangslage brutal ehrlich: Zehn Punkte Rückstand auf Platz 13, zehn Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Mehr Rechenspielchen brauchen wir uns nicht mehr zu erlauben – dafür fehlt schlichtweg die Zeit.

Auf genau diesem 13. Tabellenplatz stehen aktuell die Löwen aus Frankfurt. Und ausgerechnet dort müssen unsere Eislöwen antreten. Dritter Saisonvergleich, Auswärtsspiel in Hessen, maximale Fallhöhe. Die Aufgabe ist klar formuliert: Wir brauchen den dritten Sieg gegen Frankfurt – und bestenfalls nach 60 Minuten. Alles andere hilft uns nicht weiter. Punkt.

Der 34. Spieltag steht damit sinnbildlich für die gesamte Saison. Jetzt geht es nicht mehr um Entwicklung, Moral oder „gute Phasen“. Jetzt geht es nur noch um Ergebnisse. Um Punkte. Um Leben oder Sterben in dieser Liga.

Do-or-Die.
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