Mittwoch, 18. Februar 2026

Auf dem Weg ins Halbfinale: DEB-Team fordert die Slowakei

Bei den Olympischen Spiele geht es Schlag auf Schlag. Nachdem sich unsere deutsche Nationalmannschaft am gestrigen Dienstag eindrucksvoll für das Viertelfinale qualifiziert hat, wartet bereits heute die nächste große Herausforderung. Erneut tritt Deutschland zur Mittagsstunde an – diesmal gegen die Slowakei.

Die Slowaken sicherten sich als Gruppenerster der Gruppe B direkt das Ticket für das Viertelfinale. Einem starken 4:1-Erfolg über Finnland ließen sie einen knappen 3:2-Sieg gegen Gastgeber Italien folgen. Zwar setzte es zum Abschluss der Vorrunde eine 3:5-Niederlage gegen Schweden, doch Platz eins und eine kurze Verschnaufpause reichten dennoch für den direkten Einzug in die K.o.-Runde.

Die Cracks des Deutscher Eishockey-Bund mussten hingegen den Umweg über die Qualifikationsrunde gehen. Das scheint der Mannschaft jedoch keinen Abbruch zu tun – im Gegenteil: Nach dem gestrigen Auftritt darf sich das Team durchaus berechtigte Hoffnungen auf den Halbfinaleinzug machen. Voraussetzung dafür ist, dass die DEB-Auswahl dort weitermacht, wo sie gestern aufgehört hat: mit Leidenschaft, Tempo und mannschaftlicher Geschlossenheit.

Das Duell gegen die Slowakei verspricht ein intensives und hochklassiges Viertelfinale zu werden. Wir drücken fest die Daumen, dass unsere Nationalmannschaft den nächsten Schritt gehen und weiter olympische Geschichte schreiben kann.

Dienstag, 17. Februar 2026

Abschied mit Stolz – und dem Mut nach vorn

Die Dresdner Eislöwen und unser Kapitän Travis Turnbull gehen ab sofort getrennte Wege. Eine Entscheidung, die Fragen aufwirft – und Emotionen. Denn Turnbull war mehr als ein Spieler: Er war Stimme, Vorbild und Herz der Kabine. In 123 Pflichtspielen hat er Spuren hinterlassen, auf dem Eis wie daneben.

Unvergesslich bleibt vor allem der gemeinsame Triumph: die DEL2-Meisterschaft, die ihn für immer mit unserer Geschichte verbindet. Jetzt schlägt er ein neues Kapitel auf und wechselt zum ESV Kaufbeuren in die DEL2.

Abschiede tun weh – gerade, wenn sie Größe haben. Doch wir danken für Leidenschaft, Führungsstärke und Momente, die bleiben. Mit Respekt blicken wir zurück. Mit Entschlossenheit schauen wir nach vorn.


Souveräner Auftritt: DEB-Cracks lassen Frankreich keine Chance und ziehen ins Viertelfinale ein

Was für ein Nachmittag für alle deutschen Eishockeyfans – und natürlich auch für uns Anhänger der Dresdner Eislöwen. Das DEB-Team steht im Viertelfinale der Olympische Winterspiele! Mit einem hochverdienten 5:1-Erfolg gegen Frankreich lösten die deutschen Cracks am Dienstagnachmittag das Ticket für die Runde der letzten acht – dort wartet bereits Slowakei.

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Von Beginn an ließ das Team von Deutscher Eishockey-Bund keinen Zweifel daran, wer Herr im Haus ist. Fabio Wagner, der sein 100. Länderspiel absolvierte, holte früh eine Überzahl heraus – und diese nutzte Leon Draisaitl eiskalt zur verdienten 1:0-Führung. Deutschland blieb am Drücker, setzte die Franzosen immer wieder unter Druck und belohnte sich erneut: Frederik Tiffels erzwang den Scheibengewinn und traf mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck zum 2:0.

Auch danach spielte fast nur eine Mannschaft. In der nächsten Überzahl scheiterte Tim Stützle noch knapp, machte es aber kurz darauf als Vorbereiter besser: Sein feines Zuspiel verwertete John-Jason Peterka freistehend zum 3:0. Ein Start nach Maß – und eine klare Ansage an den Gegner.

Mit der komfortablen Führung im Rücken nahm Deutschland im zweiten Drittel etwas Tempo raus, was Frankreich besser ins Spiel kommen ließ. Der Anschlusstreffer zum 1:3 fiel allerdings eher unglücklich: Moritz Seider fälschte einen Schuss von Bellemare unhaltbar für Philipp Grubauer ab. Wirklich spannend wurde es trotzdem nicht. Deutschland blieb ruhig, hatte durch Michaels und Peterka sogar Chancen, den alten Abstand schnell wiederherzustellen.

Zu Beginn des Schlussdrittels sorgte eine dicke Möglichkeit durch Bozon noch einmal kurz für Aufregung – doch sie wirkte wie ein Weckruf. Die DEB-Cracks übernahmen wieder klar das Kommando. Zwar verpasste Peterka zunächst seinen zweiten Treffer, doch in Überzahl schlug Joshua Samanski zum 4:1 zu. Lucas Reichel hatte anschließend Pech mit einem Pfostenschuss, ehe Deutschland auch zwei Unterzahlsituationen souverän überstand.

Den Schlusspunkt setzte Nico Sturm: In der letzten Minute traf er ins verwaiste französische Tor und machte den deutlichen 5:1-Sieg perfekt. Fazit aus Fansicht: eine reife, konzentrierte Leistung – und ein absolut verdienter Einzug ins Viertelfinale. So darf es gern weitergehen! 

Alles oder nichts: DEB-Team kämpft gegen Frankreich ums Viertelfinale

Jetzt wird es ernst bei den Olympischen Winterspielen: Die KO-Phase beginnt! Am heutigen Dienstag fallen die letzten vier Entscheidungen über den Einzug ins Viertelfinale – und mittendrin unsere deutsche Nationalmannschaft. Zur Mittagsstunde geht es für die DEB-Auswahl in der Qualifikationsrunde gegen Frankreich um alles oder nichts.

Die Franzosen beendeten ihre Vorrundengruppe zwar punktlos auf dem letzten Platz, doch dieser Umstand sollte nicht zur Selbstzufriedenheit verleiten. Mit Kanada, der Schweiz und Tschechien hatte Frankreich ein extrem starkes Teilnehmerfeld erwischt. Die Ergebnisse fielen deutlich aus: ein 0:4 gegen die Schweiz, ein 3:6 gegen Tschechien und zuletzt eine herbe 2:10-Niederlage gegen Kanada. Auf dem Papier ist Deutschland klarer Favorit – unterschätzen darf man diesen Gegner aber keinesfalls.

Für das DEB-Team geht es nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie gegen Lettland und die USA auch um eine sportliche Reaktion. Ziel ist klar: ein überzeugender Auftritt und der Sprung ins Viertelfinale. Dort wartet bereits die Slowakei, die sich dank ihrer Platzierung in der Vorrunde direkt für die Runde der letzten Acht qualifizieren konnte.

Doch wie kamen diese Paarungen überhaupt zustande? Nach Abschluss der Vorrunde wurde eine Setzliste erstellt. Die drei Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite erhielten die Plätze 1 bis 4 und waren automatisch für das Viertelfinale qualifiziert. Alle übrigen Teams wurden entsprechend ihrer Platzierung auf die Ränge dahinter gesetzt und müssen nun den Umweg über die Qualifikationsrunde gehen.

Die Setzliste im Überblick:
Kanada (1), USA (2), Slowakei (3), Finnland (4), Schweiz (5), Deutschland (6), Schweden (7), Tschechien (8), Dänemark (9), Lettland (10), Frankreich (11), Italien (12)

Für das deutsche Team heißt es nun: Fokus, Tempo und Leidenschaft – dann sollte der Einzug ins Viertelfinale gelingen.

Montag, 16. Februar 2026

Acht Tore, breite Brust: Eislöwen schießen sich warm für die Pre-Playoffs

Was für ein Sonntagnachmittag im heimischen Eisstadion! Die Regionalliga-Cracks vom Eissportclub Dresden haben das letzte Hauptrundenspiel vor den Playoffs eindrucksvoll für sich entschieden und die favorisierten Luchse Lauterbach mit 8:5 nach Hause geschickt. Ein Sieg, der genau zur richtigen Zeit kommt – und eine perfekte Einstimmung auf die anstehenden Pre-Playoff-Duelle gegen die Chemnitz Crashers.

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Schon früh zeigte unsere Mannschaft, dass sie sich vor den Hessen nicht verstecken will. Mit Tempo, Einsatz und jeder Menge Offensivdrang erspielte sich der ESC immer wieder Vorteile – und belohnte sich am Ende mit acht Treffern. Allen voran Richard Zerbst, der mit vier Toren einen Sahnetag erwischte. Dazu trafen Maxim Rebizov doppelt sowie Christian Freitag und Timur Sedleckij-Razin jeweils einmal. Acht Tore gegen einen Playoff-Kandidaten – das fühlt sich verdammt gut an.

Dieser Heimsieg dürfte dem Team nochmal einen ordentlichen Schub Selbstvertrauen geben. Wenn es gelingt, diese Leistung zu konservieren, muss sich der ESC in den anstehenden Duellen mit Chemnitz definitiv nicht verstecken. Chancenlos sind wir ganz sicher nicht.

Und so laufen die Pre-Playoffs ab: In Hin- und Rückspiel wird der Teilnehmer am Playoff-Halbfinale ermittelt. Das Hinspiel steigt am Freitag, den 20. Februar 2026, ab 20 Uhr in der JOYNEXT Arena. Keine 24 Stunden später folgt am Samstag ab 18:30 Uhr das Rückspiel im Chemnitzer Küchwald. 

Lehrstunde gegen die USA - jetzt wartet Frankreich!

Der Vorrundenabschluss bei Olympia hatte es für unsere DEB-Cracks in sich. Am Sonntagabend setzte es gegen die bärenstarken USA eine deutliche 1:5-Niederlage. Am Dienstag geht es nun in der Qualifikationsrunde um den Einzug ins Viertelfinale – Gegner ist Frankreich.

Dabei begann die Partie gegen die US-Boys durchaus ordentlich. Deutschland hielt im ersten Drittel gut dagegen, stand defensiv stabil und ließ wenig zu. Als sich viele schon mit einem torlosen ersten Abschnitt angefreundet hatten, schlug es dann doch noch ein: Zach Werenski traf kurz vor der Pause zum 1:0 für die USA – ein echter Nackenschlag.

Der zweite Abschnitt startete mit einer guten Gelegenheit für das Team des Deutscher Eishockey-Bund, doch das Powerplay blieb ungenutzt. Auf der anderen Seite zeigten die USA, wie es geht: Auston Matthews nutzte sein Powerplay eiskalt zum 2:0. Deutschland kämpfte, blieb engagiert, doch die Amerikaner agierten insgesamt zielstrebiger und konsequenter. Noch vor der zweiten Pause erhöhte Brock Faber auf 3:0.

Im Schlussdrittel ließen die US-Stars dann keine Zweifel mehr aufkommen. Erst verpasste Tim Stützle knapp den Anschlusstreffer, im direkten Gegenzug stellte Tage Thompson auf 4:0. Spätestens da war klar: Das Spiel ist entschieden. Matthews schnürte mit seinem zweiten Treffer des Abends sogar noch den Doppelpack zum 5:0. Acht Minuten vor dem Ende sorgte Stützle mit dem Treffer zum 1:5 immerhin noch für den verdienten Ehrentreffer.

Sonntag, 15. Februar 2026

DEB-Team fordert Olympiafavorit USA heraus

Am heutigen Abend steigt für unsere DEB-Cracks das letzte und zugleich wohl schwerste Vorrundenspiel des olympischen Eishockeyturniers. Ab 21:10 Uhr geht es gegen den großen Turnierfavoriten USA.

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Den Amerikanern würde bereits ein Punkt zum sicheren Gruppensieg reichen – doch danach sieht es eher nicht aus. Mit einem souveränen 5:1-Erfolg gegen Lettland und einem offensivstarken 6:3-Sieg gegen Dänemark haben die US-Boys bislang eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum sie ganz oben auf der Favoritenliste stehen.

Für unser Deutschland heißt es nach der gestrigen Niederlage gegen Lettland: Mund abputzen, Fokus hochfahren und eine klare Reaktion zeigen. Auch wenn der direkte Einzug ins Viertelfinale wohl außer Reichweite liegt, kann ein mutiger Auftritt gegen die USA wichtiges Selbstvertrauen liefern – denn aller Voraussicht nach geht es bereits übermorgen in der Qualifikationsrunde um das begehrte Ticket für die K.o.-Phase. 

Erfolgreicher Test in Tschechien: Eislöwen gewinnen Spiel in Litvínov

Die Dresdner Eislöwen haben am Samstag das erste von zwei Testspielen während der Olympiapause erfolgreich gestaltet. Beim tschechischen Erstligisten HC VERVA Litvinov stand am Ende ein verdienter 4:2-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.

Rund 350 mitgereiste Eislöwen-Fans sorgten für starke Unterstützung auf den Rängen – auch wenn wir selbst diesmal leider nicht vor Ort sein konnten. Es war sogar das erste Spiel der laufenden Saison, das wir weder live in der Halle noch im Stream verfolgt haben. Umso schöner, dass unsere Cracks offenbar von Beginn an hellwach waren.

Die Eislöwen starteten engagiert in die Partie und belohnten sich früh. Travis Turnbull und Tomas Sykora sorgten für eine verdiente 2:0-Führung. Kurz vor der ersten Pausensirene gelang den Gastgebern, die in ihrer Liga ebenfalls das Tabellenende zieren, noch der Anschlusstreffer zum 1:2.

Der Mittelabschnitt war anschließend stark von Strafzeiten geprägt. Der Spielfluss litt auf beiden Seiten, echtes Fünf-gegen-Fünf-Eishockey war Mangelware. Beide Teams überstanden ihre Unterzahlsituationen schadlos – die Eislöwen hatten in Unterzahl sogar das 3:1 auf dem Schläger. Zählbar traf jedoch nur Litvínov, das nach etwas mehr als 30 Minuten zum 2:2 ausgleichen konnte.

Im Schlussdrittel meldeten sich unsere Eislöwen dann eindrucksvoll zurück. Auch eine weitere Unterzahl wurde souverän überstanden, ehe eigene Offensivaktionen wieder für Gefahr sorgten. Rourke Chartier und Tomas Andres nutzten ihre Chancen konsequent und stellten mit ihren Treffern den 4:2-Endstand her.

Wirft man einen Blick auf die Bilder bei Facebook und Instagram, kann man wohl festhalten: Alle Beteiligten – Spieler wie Fans – haben einen gelungenen Eishockey-Nachmittag erlebt.

Am kommenden Donnerstag wartet bereits der nächste Test. Dann treten unsere Eislöwen in Liberec an – und diesmal werden wir als Eislöwen-Fans Löbau auch wieder live in der Halle dabei sein.

Herzschmerz am Valentinstag – DEB-Team verliert Eishockey-Krimi gegen Lettland

Unsere DEB-Cracks bekamen am Valentinstag keinen Love Letter aufs Scoreboard. Im zweiten Vorrundenspiel musste sich die deutsche Nationalmannschaft den effizienteren Letten knapp mit 3:4 geschlagen geben – trotz starkem Auftritt und zahlreicher Chancen.

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Dabei legte Deutschland einen echten Traumstart hin. Lukas Reichel schnappte sich den Puck und vollendete einen Alleingang eiskalt zur frühen 1:0-Führung. Kurz darauf lag sogar das 2:0 in der Luft, doch Leon Draisaitl scheiterte knapp. Nach einer kurzen Verschnaufpause hatte Dominik Kahun aus spitzem Winkel die nächste gute Gelegenheit, während auf der Gegenseite Philipp Grubauer mit einer starken Parade (13.) die Führung festhielt.

Die erste Strafe gegen die DEB-Auswahl im bisherigen Turnierverlauf brachte dann allerdings den Ausgleich. Jonas Müller saß auf der Strafbank, und Dans Locmelis nutzte das Powerplay eiskalt. Doch Deutschland antwortete prompt: Frederik Tiffels fing einen Pass ab, Lukas Kälble verwertete dessen Zuspiel zur verdienten 2:1-Führung. Kurz vor der Pause wurde auch noch Moritz Seider auf dem Weg zum 3:1 unsanft gestoppt – schade.

Der Mittelabschnitt war von vielen Strafen geprägt, doch zunächst hielten sich beide Teams in Unterzahl schadlos. In der 28. Minute musste Deutschland dann sogar eine doppelte Unterzahl überstehen – und diesmal ging das schief. Dans Locmelis bekam zu viel Platz und hämmerte einen Sonntagsschuss unhaltbar ins Kreuzeck. Wieder Ausgleich. Unsere Jungs zeigten Moral, erhöhten den Druck, doch weder Draisaitl im Powerplay noch Tim Stützle mit einem Pfostentreffer hatten Fortune auf ihrer Seite.

Mit dem 2:2 ging es in den Schlussabschnitt – und der hatte es in sich. Deutschland bestimmte Tempo und Spiel, ließ aber reihenweise Chancen liegen. Spätestens bis zur 50. Minute hätte die Führung fallen müssen. Stattdessen folgte die eiskalte Quittung: Eduards Tralmaks traf nach einem Break zum 3:2 für Lettland, nur zwei Minuten später erhöhte Renars Krastenbergs auf 4:2. Das saß.

Doch Aufgeben? Nicht mit diesem Team. Grubauer verließ drei Minuten vor dem Ende sein Tor, Stützle verkürzte prompt auf 3:4 – und der Ausgleich lag noch in der Luft. Der erneute Abschluss von Reichel klatschte jedoch nur an den Außenpfosten. Hockey kann grausam sein.

Am Ende steht eine bittere 3:4-Niederlage gegen abgezockte Letten, die ihre Chancen konsequent nutzten. Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht: Bereits am heutigen Sonntag wartet das letzte Vorrundenspiel gegen die USA.

Samstag, 14. Februar 2026

Testspiel im Zeichen der Olympiapause

Während in Mailand aktuell die Olympischen Winterspiele stattfinden und in der PENNY DEL der Puck ruht, richtet sich der Blick noch einmal bewusst auf unsere Eislöwen. Über die sportliche Lage ist alles gesagt – jetzt geht es darum, die verbleibenden Saisonmomente als das zu nehmen, was sie sind: gemeinsame Highlights. Wir feiern uns, unseren Verein und unseren geliebten Eishockey-Sport.

Die Olympiapause nutzen unsere Dresdner Eislöwen für zwei Testspiele gegen tschechische Erstligisten. Den Auftakt macht heute um 15:30 Uhr die Partie beim HC Verva Litvínov. Mit 53 Punkten stehen auch die Gastgeber in ihrer Liga aktuell am Tabellenende und blicken dem Abstieg in die 2.Liga ins Auge. 

Viele Eislöwen-Fans werden sich heute auf den Weg über die Grenze machen. Euch allen wünschen wir einen schönen Ausflug, lautstarke Unterstützung und natürlich ein tolles Spiel! 

Keine Zeit zum Durchatmen – DEB-Team vor unangenehmer Aufgabe gegen Lettland

Nach dem gelungenen Auftakt am Donnerstag wartet bereits die nächste Herausforderung auf unsere Jungs. Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand steht für das DEB-Team heute das zweite Vorrundenspiel an. Ab 12:10 Uhr geht es gegen Lettland – und das dürfte alles andere als ein Selbstläufer werden.

Die Letten unterlagen zum Start zwar deutlich mit 1:5 gegen die USA, hielten gegen den amtierenden Weltmeister jedoch starke 30 Minuten lang ein Unentschieden. Das zeigt: Diese Mannschaft ist unangenehm zu bespielen, kompakt in der Defensive und jederzeit bereit, über Kampf und Leidenschaft ins Spiel zu finden.

Genau darauf müssen wir vorbereitet sein. Ein Gegner, der über Emotion, Tempo und Körperlichkeit kommt, kann schnell zum Stolperstein werden, wenn man nur ein paar Prozent nachlässt. Unser DEB-Team ist also gut beraten, von Beginn an wach zu sein, die Scheibenkontrolle zu übernehmen und defensiv stabiler aufzutreten als noch im Auftaktspiel.

Mit dem nötigen Einsatz, Tempo und der individuellen Klasse im Kader liegen die nächsten Punkte absolut im Bereich des Möglichen. Und sie wären enorm wichtig – denn bereits morgen wartet mit den USA der nächste Härtetest.