Samstag, 14. Februar 2026

Testspiel im Zeichen der Olympiapause

Während in Mailand aktuell die Olympischen Winterspiele stattfinden und in der PENNY DEL der Puck ruht, richtet sich der Blick noch einmal bewusst auf unsere Eislöwen. Über die sportliche Lage ist alles gesagt – jetzt geht es darum, die verbleibenden Saisonmomente als das zu nehmen, was sie sind: gemeinsame Highlights. Wir feiern uns, unseren Verein und unseren geliebten Eishockey-Sport.

Die Olympiapause nutzen unsere Dresdner Eislöwen für zwei Testspiele gegen tschechische Erstligisten. Den Auftakt macht heute um 15:30 Uhr die Partie beim HC Verva Litvínov. Mit 53 Punkten stehen auch die Gastgeber in ihrer Liga aktuell am Tabellenende und blicken dem Abstieg in die 2.Liga ins Auge. 

Viele Eislöwen-Fans werden sich heute auf den Weg über die Grenze machen. Euch allen wünschen wir einen schönen Ausflug, lautstarke Unterstützung und natürlich ein tolles Spiel! 

Keine Zeit zum Durchatmen – DEB-Team vor unangenehmer Aufgabe gegen Lettland

Nach dem gelungenen Auftakt am Donnerstag wartet bereits die nächste Herausforderung auf unsere Jungs. Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand steht für das DEB-Team heute das zweite Vorrundenspiel an. Ab 12:10 Uhr geht es gegen Lettland – und das dürfte alles andere als ein Selbstläufer werden.

Die Letten unterlagen zum Start zwar deutlich mit 1:5 gegen die USA, hielten gegen den amtierenden Weltmeister jedoch starke 30 Minuten lang ein Unentschieden. Das zeigt: Diese Mannschaft ist unangenehm zu bespielen, kompakt in der Defensive und jederzeit bereit, über Kampf und Leidenschaft ins Spiel zu finden.

Genau darauf müssen wir vorbereitet sein. Ein Gegner, der über Emotion, Tempo und Körperlichkeit kommt, kann schnell zum Stolperstein werden, wenn man nur ein paar Prozent nachlässt. Unser DEB-Team ist also gut beraten, von Beginn an wach zu sein, die Scheibenkontrolle zu übernehmen und defensiv stabiler aufzutreten als noch im Auftaktspiel.

Mit dem nötigen Einsatz, Tempo und der individuellen Klasse im Kader liegen die nächsten Punkte absolut im Bereich des Möglichen. Und sie wären enorm wichtig – denn bereits morgen wartet mit den USA der nächste Härtetest.

Freitag, 13. Februar 2026

13. Februar – Erinnerung heißt Verantwortung

Die Bombardierung Dresdens steht für unermessliches Leid. Für brennende Nächte, für zerstörte Leben, für eine Stadt in Trümmern. Sie mahnt uns, was Krieg wirklich bedeutet: nicht Strategien auf Karten, nicht Zahlen in Berichten – sondern Menschen, Familien, Zukunft.

Krieg kennt keine Sieger. Er hinterlässt verbrannte Erde, gebrochene Biografien und Wunden, die Generationen überdauern. Gewalt zerstört mehr als Gebäude – sie zerstört Vertrauen, Menschlichkeit und Hoffnung. Wer die Bilder jener Tage betrachtet, sieht nicht nur Geschichte. Er sieht die Konsequenz von Hass, Fanatismus und politischem Versagen.

Der 13. Februar darf kein Datum für Vereinfachungen, Schuldumkehr oder ideologische Zwecke sein. Das Gedenken gehört den Opfern – nicht denen, die es für politische Parolen missbrauchen. Erinnerung darf nicht instrumentalisiert werden. Sie verpflichtet uns zur Ehrlichkeit: zur Anerkennung des historischen Kontextes, zur Verantwortung für das, was vorausging, und zur klaren Absage an jede Form von Extremismus.

„Nie wieder“ ist kein leerer Satz. Es ist ein Auftrag.
Nie wieder Krieg.
Nie wieder Gewalt als Mittel der Politik.
Nie wieder das Schüren von Hass, das Menschen gegeneinander aufbringt.

Frieden entsteht nicht von selbst. Er braucht Mut, Dialog, Empathie und die Bereitschaft, aus der Geschichte zu lernen. Wenn wir am 13. Februar Kerzen entzünden, dann nicht nur im Gedenken – sondern als Zeichen für eine Zukunft, in der Konflikte nicht mit Bomben, sondern mit Worten gelöst werden.

Erinnern heißt handeln.
Für Menschlichkeit.
Für Demokratie.
Für Frieden.

Start nach Maß in Mailand - DEB-Team mit starkem Auftakt, aber defensiv mit Luft nach oben

Der Olympia-Auftakt ist geglückt – und wie! Unsere deutsche Nationalmannschaft startet mit einem 3:1-Erfolg gegen Dänemark in die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand. Ein Sieg, der Selbstvertrauen gibt. Einer, der Lust auf mehr macht. Aber auch einer, der zeigt: Da geht noch was.

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Es war dieser sprichwörtliche Start nach Maß. Gerade einmal 23 Sekunden waren gespielt, da zappelte die Scheibe bereits im dänischen Netz. Frederik Tiffels und NHL-Superstar Leon Draisaitl kombinierten sehenswert – und Draisaitl hielt die Kelle perfekt rein. 1:0! Besser kannst du in ein Turnier kaum starten. Die deutsche Mannschaft, gespickt mit NHL-Power, wollte direkt nachlegen. Nach einem satten Abschluss von Moritz Seider klatschte die Scheibe nur an die Latte – das 2:0 lag in der Luft.

Doch Dänemark, ebenfalls mit ordentlich Übersee-Erfahrung angereist, arbeitete sich zunehmend ins Spiel. Und genau hier lag aus unserer Sicht der Knackpunkt: Deutschland ließ über die gesamte Partie hinweg zu viele Abschlüsse auf das eigene Tor zu. Am Ende standen starke 37 Saves für Philipp Grubauer auf dem Spielberichtsbogen – eine Zahl, die seine Klasse unterstreicht, aber auch zeigt, wie sehr er gefordert war. Beim 1:1 durch Moelgaard in der 13. Minute war jedoch auch er machtlos, als die Scheibe unglücklich unter seinen Schonern durchrutschte.

Der zweite Abschnitt gehörte dann klar dem DEB-Team. Mehr Kontrolle, mehr Tempo, mehr Zug zum Tor. Besonders sehenswert: das 2:1. Auf feine Vorlage von John-Jason Peterka traf Tim Stützle im Fallen per Direktschuss zur erneuten Führung – ein Treffer, der die individuelle Klasse dieser Mannschaft unterstreicht. Wenige Minuten später dann Überzahl für Deutschland. Und es dauerte gerade einmal 21 Sekunden. Stützle zog ab, der Puck wurde von einem dänischen Knie unhaltbar abgefälscht – 3:1.

Im Schlussdrittel wurde es noch einmal intensiv. Dänemark störte früh, machte die Räume eng und suchte den schnellen Abschluss. Drei Minuten vor dem Ende zogen die Dänen ihren Goalie – volles Risiko. Doch Deutschland verteidigte leidenschaftlich und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Unterm Strich bleibt: Ein verdienter Auftaktsieg mit viel Offensivpower, aber auch mit defensivem Verbesserungspotenzial. Wenn das DEB-Team die Zahl der zugelassenen Schüsse reduziert, ist in diesem Turnier einiges möglich.

Im Parallelspiel setzte sich die USA mit 5:1 gegen Lettland durch. Für unsere Jungs geht es bereits am Samstag (12:10 Uhr) weiter – dann wartet Lettland. Der nächste Schritt auf dem olympischen Weg. 

Mittwoch, 11. Februar 2026

Endlich geht’s los! DEB-Team startet gegen Dänemark ins Olympia-Abenteuer

Die lange Wartezeit hat ein Ende! Morgen Abend um 21:10 Uhr heißt es endlich wieder: Olympia, Eishockey, Gänsehaut. Die deutsche Männer-Nationalmannschaft startet ins Turnier – und mit Dänemark wartet direkt ein unangenehmer, aber absolut machbarer erster Gegner.

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Gespielt wird in der Milano Rho Ice Hockey Arena, die auf dem Mailänder Messegelände aufgebaut wurde. Dort holte sich das Team von Bundestrainer Harold Kreis am Mittwochnachmittag beim Abschlusstraining den letzten Feinschliff. Zuvor stand noch der offizielle Teamfototermin auf dem Eis an – jetzt kann’s ernst werden.

Im deutschen Lager ist die Vorfreude riesig. Und auch wir sitzen bereit und drücken die Daumen. Olympia-Start, grandiose Atmosphäre, erstes Bully – genau für solche Abende lieben wir Eishockey.

Sonntag, 8. Februar 2026

Regionalliga-Team: Deutlicher Heimsieg am Samstag - deutliche Niederlage am Sonntag!

Vor heimischer Kulisse setzte der ESC Dresden am Samstag ein dickes Ausrufezeichen und schickte Tornado Niesky mit einer deutlichen 7:1-Niederlage nach Hause. Was zunächst nach harter Arbeit aussah, entwickelte sich im Verlauf der Partie zu einer klaren Angelegenheit für unsere Eislöwen.

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Der Start in die Begegnung verlief allerdings alles andere als ideal. Die Gäste aus Niesky kamen druckvoll aus der Kabine, setzten unsere Jungs früh unter Stress und machten es ihnen schwer, ins eigene Spiel zu finden. Doch das Team ließ sich davon nicht beirren.

Ab dem zweiten Drittel wendete sich das Blatt: Der ESC agierte strukturierter, zeigte mehr Ruhe am Puck und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Geschehen. Mit wachsendem Selbstvertrauen wurde auch das Offensivspiel immer zielstrebiger.

Im Schlussdrittel war dann endgültig klar, wer Herr im Haus ist. Unsere Jungs erhöhten nochmals das Tempo, präsentierten sich läuferisch und konditionell überlegen und spielten den Sieg konsequent nach Hause. Am Ende stand ein hochverdienter 7:1-Erfolg, der die starke Moral und Fitness des Teams eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Am heutigen Sonntag unterlagen unsere Cracks unterdessen beim Spitzenteam FASS Berlin deutlich mit 2:11. Die Hauptrunde der Regionalliga Ost endet am kommenden Wochenende mit dem Heimspiel gegen die Luchse aus Lauterbach. In den danach folgenden Pre-Playoffs trifft unsere Mannschaft auf die Chemnitz Crashers. 

Samstag, 7. Februar 2026

Eishockey statt Mailand: ESC Dresden empfängt die Tornados aus Niesky

Die Olympischen Winterspiele laufen, aber ihr wollt trotzdem nicht auf Eishockey verzichten und der Weg nach Mailand ist euch zu weit? Dann haben wir genau den richtigen Tipp für euch!

In der Regionalliga Ost treffen heute ab 16:15 Uhr die Cracks des Eissportclubs Dresden auf die Tornados aus Niesky. Kurz vor Ende der Hauptrunde hat sich unsere Mannschaft bereits die Teilnahme an den Pre-Playoffs gesichert. Die Gäste aus Niesky kämpfen hingegen noch um den Einzug und benötigen dringend einen Sieg.

>> Regionalliga Ost 

In der Vorwoche setzten sich die Eislöwen in Niesky mit 5:4 nach Verlängerung durch. Beste Voraussetzungen also für ein spannendes, rassiges Spiel. Kommt vorbei und feuert unsere Mannschaft lautstark an!

Freitag, 6. Februar 2026

Andrew Yogan verlässt die Eislöwen und wechselt nach Norwegen

Die Dresdner Eislöwen und Andrew Yogan gehen künftig getrennte Wege. Wie der Verein bekanntgab, wurde der Vertrag mit dem US-amerikanischen Stürmer für die laufende Saison einvernehmlich aufgelöst. Yogan setzt die Spielzeit beim norwegischen Erstligisten Stavanger Oilers fort.

Der Angreifer war im Sommer 2024 nach Dresden gewechselt und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft. In seiner ersten Saison hatte Yogan maßgeblichen Anteil am Gewinn der Meisterschaft. Während der Hauptrunde 2024/25 erzielte der 34-Jährige in 37 Spielen 19 Tore und bereitete 24 weitere Treffer vor. Auch in den Playoffs konnte er mit 7 Toren und 12 Assists in 17 Partien offensiv überzeugen.

In der laufenden PENNY DEL-Saison kam Yogan bislang auf 30 Einsätze für die Blau-Weißen. Dabei gelangen ihm 8 Tore sowie 5 Vorlagen.

Wir Fans erinnern uns an Yogans Beitrag zum sportlichen Erfolg der vergangenen Spielzeit und wünschen ihm für seinen weiteren Weg in Stavanger alles Gute.

Donnerstag, 5. Februar 2026

Gelungene Generalprobe: DEB-Team gewinnt Testspiel in Bozen mit 4:3

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den letzten Härtetest vor dem Start der Olympischen Winterspiele erfolgreich gestaltet. Vor 3.493 Zuschauern in der Sparkassen Arena von Bozen setzte sich das Team von Bundestrainer Harold Kreis mit 4:3 gegen Gastgeber Italien durch. Tobias Rieder, Kai Wissmann, Fabio Wagner und Yasin Ehliz erzielten die Treffer für eine deutsche Mannschaft, die stark begann, zwischendurch aber zittern musste.

Von Beginn an präsentierte sich die DEB-Auswahl spielfreudig und dominant. Nach mehreren guten Chancen belohnte sich Deutschland im ersten Drittel mit einem Doppelschlag: Rieder traf im Powerplay (12.), nur eine Minute später erhöhte Wissmann mit einem Distanzschuss auf 2:0. Auch im zweiten Abschnitt blieb Deutschland zunächst tonangebend. Fabio Wagner vollendete einen sehenswerten Angriff nach Vorlage von Dominik Kahun zum 3:0 (25.). Danach ließ die Konzentration jedoch nach, Italien kam durch Gazley (30.) und ein Überzahltor von Purdeller (40.) zurück ins Spiel.

Im Schlussdrittel geriet Deutschland phasenweise unter Druck, doch erneut war das Powerplay der Schlüssel: Yasin Ehliz verwertete einen Rebound zum wichtigen 4:2 (49.). Trotz weiterer Chancen auf die Entscheidung blieb es spannend, zumal Segafredo fünf Sekunden vor Schluss noch auf 3:4 verkürzte. Am Ende brachte das DEB-Team den knappen Vorsprung über die Zeit – ein wichtiger Sieg mit Licht und Schatten, aber viel Selbstvertrauen im Gepäck für den Olympia-Auftakt am 12. Februar gegen Dänemark.

Mittwoch, 4. Februar 2026

Tariq Hammond verlässt die Dresdner Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen und Verteidiger Tariq Hammond haben sich darauf verständigt, den bis zum Ende der laufenden Saison gültigen Vertrag vorzeitig aufzulösen. Hammond wechselt mit sofortiger Wirkung zur Düsseldorfer EG, bei der er auch für die kommende Spielzeit unter Vertrag steht. 

Ein von den Eislöwen unterbreitetes Angebot für die nächste Saison nahm der Spieler nicht an. Der Wechsel erfolgt daher bereits jetzt. 

Tariq Hammond war Teil der Meistermannschaft von 2025 und bleibt damit ein fester Bestandteil der Vereinsgeschichte. 

Wir bedanken uns für seinen Einsatz im Trikot des Klubs und wünschen ihm für die Zukunft sportlich und persönlich alles Gute.

Auf dem Weg nach Mailand: DEB-Team im Olympia-Modus

Die Olympischen Winterspiele 2026 werfen ihre Schatten voraus – und unsere deutsche Nationalmannschaft ist längst mittendrin im Olympia-Fieber. Seit dem 31. Januar schlägt das DEB-Team seine Zelte im Olympia-Camp in Bozen auf und feilt dort am Feinschliff für das große Turnier.

Der offizielle Startschuss für Deutschland fällt am 12. Februar, wenn es im ersten Gruppenspiel gegen Dänemark geht. Doch bevor es ernst wird, steht heute Abend noch der letzte Härtetest auf dem Programm. In der Sparkassen-Arena von Bozen treffen unsere Jungs um 19:30 Uhr auf Olympia-Gastgeber Italien. Eine Partie, die nicht nur sportlich interessant ist, sondern auch ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Wochen erwartet. Wer nicht live vor Ort ist, kann das Spiel wie gewohnt bei MagentaSport verfolgen.

Schon am morgigen Donnerstag heißt es dann: Koffer packen und ab nach Mailand. Dort bezieht die Mannschaft das olympische Dorf und taucht endgültig in die besondere Atmosphäre der Spiele ein – ein Moment, von dem jeder Eishockeyspieler träumt.

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Auch wir bleiben natürlich dran: Auf unseren Kanälen begleiten wir das olympische Eishockeyturnier der Männer, liefern Updates, Einschätzungen und die Fanbrille gleich mit dazu. Bis dahin drücken wir unserem DEB-Team alle Daumen – auf erfolgreiche Spiele, starke Auftritte und hoffentlich viele Gänsehautmomente.