Sonntag, 11. Januar 2026

Unter Sternenhimmel und Gänsehaut – Ein Wintermärchen, das uns das Herz brach

32.248 Menschen. Eiskalte Luft. Klarer Himmel. Und dieses unbeschreibliche Kribbeln, das nur die Eislöwen auslösen können. Das DEL WINTER GAME 2026 wird für immer in unseren Herzen bleiben – nicht, weil wir gewonnen haben, sondern weil wir gemeinsam etwas erlebt haben, das größer war als jedes Ergebnis. Dresden, Sachsen, Blau-weiß: an diesem Abend haben wir gezeigt, was Leidenschaft bedeutet.

Schon beim Einlaufen der Mannschaften war klar: Das hier ist kein normales Spiel. Das ist Geschichte. Unsere Eislöwen standen da draußen unter dem Sternenhimmel. Janick Schwendener und Jake Hildebrand lieferten sich von der ersten Minute an ein Duell der Giganten. Pfostentreffer der Eisbären, Monster-Paraden unserer Nummer 1, Unterzahl, Überzahl – wir schrien jede Aktion von den Rängen, als ginge es um unser Leben.

Und als Tomas Andres in der 23. Minute den Puck über die Linie drückte, explodierte dieses Stadion. Natürlich kam Berlin zurück. Liam Kirk traf, und kurz vor der Pause hätte Trevor Parkes uns fast wieder in Ekstase geschossen. Doch selbst das 1:1 fühlte sich noch immer an wie ein Versprechen: Heute ist alles möglich.

Im letzten Drittel hielten wir gemeinsam dagegen. Schwendener hielt uns im Spiel, die Kurve trug die Mannschaft über jede Eisfläche, über jede Unterzahl, über jeden Check.

Dann dieser Moment in der 54. Minute: Alec McCrea. Schuss. Tor. 2:1 für Dresden. Die Welt stand still. Wir dachten: Das ist es. Das ist unser Wintermärchen.

Doch Sport ist grausam ehrlich. Berlin warf alles nach vorn. Und 60 Sekunden vor Schluss fiel der Ausgleich durch Ty Ronning. Diese Stille… dieser Stich ins Herz.

Overtime. Zittern. Und nach 14 Sekunden dieser Abstauber von Liam Kirk. 2:3.

Wir verloren. Aber wir fielen nicht. Ja, es tut weh. Verdammt weh. Aber wir waren Teil von etwas Einzigartigem. Ausverkauft. Winter Game. Dresden im Mittelpunkt der Eishockey-Welt. Und während die Eisbären jubelten, standen wir da, mit Tränen in den Augen und Stolz im Herzen.

Danke, Eislöwen, für diesen Abend. Danke für dieses Gefühl.

Dieses Spiel hat uns nicht gebrochen – es hat uns noch enger zusammengeschweißt.

Wir sind Dresden. Wir sind die Eislöwen.

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